Ärgerlich: Lautstärke zerrt an den Nerven

Gute Einkaufsmöglichkeiten und Verkehrsanschlüsse gehören zu den Top-5-Wohnwünschen der Deutschen. Die damit verbundenen Schattenseiten werden nur zähneknirschend geduldet.

Ärgerlich-ErgoWaschanlagen: Auch sie gehören zu den Lärmverursachern (Foto: Ergo Group).

Jeder dritte Befragte ärgert sich über Verkehrslärm in seiner Wohngegend, jeder fünfte über Geräusche, die bei Gartenarbeit oder Landschaftspflege entstehen. Kinderlärm wird als ebenso störend empfunden wie Hundegebell. In Metropolen ist die Lärmbelästigung überdurchschnittlich hoch. Das sind die Ergebnisse einer Interhyp-Wohntraumstudie.

Menschen reagieren gereizt

Je größer die Stadt, desto mehr Verkehr ist unterwegs. Entsprechend gereizter reagieren die Menschen auf die damit verbundene Lautstärke. In Stuttgart fühlen sich 41 % der Befragten von Verkehrslärm gestört – elf Prozentpunkte mehr als im Bundesdurchschnitt.

Weniger drastisch, aber prinzipiell ähnlich geht es den Befragten in fünf weiteren Großstädten, die für die Studie betrachtet wurden. Nur die Leipziger haben weniger Probleme mit Straßenlärm – dafür reagieren sie überdurchschnittlich oft gereizt auf Bauarbeiten. Ein besonderes Problem für Berliner sind Feierwütige, die in der Hauptstadt nach Amüsement suchen. 30 % der Hauptstädter sind von der damit verbundenen Geräuschkulisse genervt. Im Bundesdurchschnitt sind es nur 11 %.

„Wenn der Lärm aber auch oft stören mag: Nur selten ist er Beweggrund, um einen Wohnortwechsel zu erwägen“, sagt Mirjam Mohr, Vorstandsmitglied von Interhyp. Demnach würden bundesweit nur 19 % der Befragten wegen Lärmbelästigung umziehen. In den meisten Großstädten liegt die Quote etwas höher. Die Ausnahmen hierbei bilden Hamburg (14 %) und München (15 %). Damit schafft es die Lautstärke nicht einmal in die Top 5 der meistgenannten Umzugsgründe.

 

Die Hypothekenzinsen im Zeitraffer

(Effektivzins aktuell und in der Vergangenheit am gleichen Tag)

 

18. September 2017 5 Jahre

fest

10 Jahre

fest

15 Jahre

fest

Aktuell 1,05% 1,32% 1,83%
Vor sechs Monaten 1,11% 1,39% 1,88%
Vor einem Jahr 0,91% 1,07% 1,50%
Vor fünf Jahren 2,07% 2,61% 3,14%
Vor zehn Jahren 4,89% 4,97% 5,15%
 

Quelle: FMH-Finanzberatung (www.fmh.de)

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