Aktienempfehlungen: Die Geheimsprache der Börsianer

Aktienempfehlungen könnten für meinen Anlegerclub so einfach sein, meint die Stiftung Warentest. Im Grunde genommen reichte es aus, wenn der Anleger für eine Aktie entweder eine Kauf- oder eine Verkaufsempfehlung erhielte.

Neues aus dem Anlegerclub: Den Profis über die Schulter geschaut (Foto: Deutsche Börse AG).

Wichtig wäre dann nur noch zu wissen, auf welchen exakten Kurs der Aktie sich die Empfehlung des Analysten bezieht. Dann müssten sich Anleger auch nicht mit den verschlüsselten Botschaften in manchen Empfehlungen befassen.

Doch viele Banken und Finanzdienstleister schwören auf differenzierte, meist fünfstufige Skalen. Die können z.B. „kaufen“, „akkumulieren“, „halten“, „reduzieren“ und „verkaufen“ lauten.  Bei dieser Geheimsprache bleibt unklar, wie eigentlich der konkrete Ratschlag lautet.

Noch mehr Verwirrung stiften viele US-Banken, die ihren „Buy“ (Kaufen)- und „Sell“ (Verkaufen)-Empfehlungen einen „Strong Buy“ und „Strong Sell“ zur Seite stellen. Das normale „Buy“ wird da zur Kaufempfehlung zweiter Klasse.

Wer sich nach Empfehlungen richten möchte, muss wissen, welche Klassifizierung der Analyst verwendet. Sonst weiß er nicht, ob es mehr als „Buy“ gibt.

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