Aktienmischung: Höchstens zehn Papiere ins Depot

Börsengeschäfte sind in den Augen  meines Anlegerclubs keineswegs nur die Sache besonders vermögender Kreise. Eine Umfrage hat ergeben, dass die meisten Aktionäre in ganz normalen Berufen arbeiten und eher durchschnittliche Einkommen beziehen. Nicht alle Ersparnisse eignen sich aber für den Kauf von Aktien. Eiserne Reserven oder Mittel, die zu einem bestimmten Zeitpunkt beispielsweise zur Kreditrückzahlung gebraucht werden, sind auf dem Sparbuch oder als Termingeld oft besser aufgehoben.

Oskar H. Metzger: Neues aus meinem Anlegerclub (Foto: Privat).

An der Börse muss stets mit vorübergehenden Kursrückschlägen gerechnet werden. Wer während einer solchen Flaute verkaufen muss, erhält unter Umständen weniger als sein angelegtes Geld zurück.

Vorsicht vor „heißen“ Tipps

Auch die Jagd nach dem schnellen Gewinn lohnt sich nur selten, warnt das Deutsche Aktieninstitut (DAI). Unerfahrene Anleger versuchen manchmal, mit nur einer einzigen Aktie viel Geld zu machen.

Oft werden dann sogar größere Summen in eine kleine oder weniger bekannte Aktie gesteckt, weil es sich bei diesem Wert angeblich um einen ganz „heißen“ Tipp handelt. Solche Spekulationen sind hoch riskant und haben mit vernünftiger Geldanlage wenig zu tun.

Für eine ausgewogene Mischung

Um eine einseitige Abhängigkeit von Wirtschaftssektoren oder einzelnen Unternehmen zu vermeiden und um Kursschwankungen auszugleichen empfiehlt das DAI dringend eine ausgewogene Mischung von Aktien verschiedener Branchen. Als günstig haben sich für Privatanleger Depots mit acht bis zehn verschiedenen Aktien erwiesen.

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