Aktienrisiken: Kursrückgänge muss man verkraften können

Die Entscheidung für Aktien ist eine Wahl mit ungewissem Ausgang, heißt es in meinem Anlegerclub. Denn niemand ist wirklich in der Lage vorauszuahnen, welche kursbeeinflussenden Informationen künftig an die Ohren der Investoren gelangen.

Oskar H. Metzger: Neues aus meinem Anlegerclub (Karikatur: Bubec).

Aussichtsreiche Aktien können schon nach einigen Wochen wieder in der Versenkung verschwinden. Nämlich dann, wenn sich die Erwartungen als übertrieben erweisen.

Oftmals kommt es dann zu starken Kurseinbrüchen. Vor allem dann,  wenn die aktuellen Gewinnzahlen eines Unternehmens die Prognosen der Börsenteilnehmer unterschreiten.

Unternehmerische Risiken

Obendrein dürfen Aktionäre nicht vergessen, dass sie unternehmerische Risiken tragen. Es kann vorkommen, dass eine Aktiengesellschaft auf Grund schlecht gehender Geschäfte jahrelang keine Gewinne erzielt und daher auch kein Geld an ihre Eigentümer ausschütten  kann.

Dann dümpeln infolge der miserablen Geschäfte auch die Aktienkurse vor sich hin oder sinken gar. Das heißt aus Aktionärssicht nichts anderes, als dass das eingesetzte Kapital über Jahre hinweg keine Zinsen abwirft.

Mit Verlusten rechnen

Wer die Papiere vorzeitig wieder abstoßen muss, weil er dringend Geld benötigt, muss mit Verlusten rechnen. Schlimmstenfalls läuft jedoch alles schief und die Aktengesellschaft geht in Konkurs. Normalerweise ist das investierte Geld dann verloren.

Aktien sind infolgedessen mit einem „Totalverlustrisiko“ verbunden, weshalb sich eine Streuung des Geldes über mehrere Aktiengesellschaften anbietet. Hier sind nach Aussage der Profis Investmentfonds prinzipiell unschlagbar, da sich Anleger schon mit geringem Kapitaleinsatz an einem breit gefächerten Aktiendepot beteiligen können.

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