Aktionäre: Sie träumen von Bulle und Bär

Die beiden Tiere haben es bei den Mitgliedern in meinem Anlegerclub zu einiger Prominenz gebracht: Bulle und Bär zieren die Börsenberichte. Die Deutsche Börse AG hat die beiden gar in Bronze gießen und vor ihrem Frankfurter Gebäude aufstellen lassen.

Aktionäre-Deutsche BörseNeues aus dem Anlegerclub: Den Profis über die Schulter geschaut (Foto: Deutsche Börse AG).

Die Eselsbrücke zur Bedeutung der Tiere auf dem Börsenparkett ist nach einer Information der Stiftung Warentest schnell gebaut: Der Bulle schleudert mit seinen Hörnern nach oben, der Bär schlägt mit den Tatzen nach unten. Grob übertragen stehen also Bullen für steigende, Bären für fallende Aktienkurse.

Viele psychologische Faktoren

Je nachdem, welche Fraktion auf dem Parkett den Ton angibt, berichten die Börsennachrichten in englischen Vokabeln vom Bull- oder vom Bear-Market. Von Bedeutung ist das, weil ein Gutteil des Auf und Ab an den Börsen von psychologischen Faktoren bestimmt wird, von positiven und negativen Erwartungen der Anleger.

So können etwa in einer allgemein guten Stimmung, einem Bullen-Markt, schlechte Unternehmensnachrichten weniger stark auf den Kurs drücken als zu Zeiten, in denen die Bären dominieren. Dann steigen umgekehrt Aktien unter Umständen nicht, auch wenn sie eigentlich ein guter Tipp wären.

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