Allokation: Was sich hinter Fachchinesisch versteckt

Anlageberater verstecken sich nach den Erfahrungen in meinem Anlegerclub oft hinter hochtrabenden Bezeichnungen. Zu diesem Fachchinesisch gehören auch Allokation, Antizyklisch und Wall Street. Das hört sich oft bedeutender an als es ist.

Allokation-Deutsche BörseNeues aus dem Anlegerclub: Den Profis über die Schulter geschaut (Foto: Deutsche Börse AG).

Allokation ist nämlich nur das Fremdwort für die Verteilung des Vermögens auf verschiedene Anlagegattungen wie Bankguthaben, Aktien, Fonds oder Immobilien.

Antizyklisches Handeln bezeichnet eine Anlagepolitik gegen den Trend. An der Börse bedeutet das, bei fallenden Kursen zu kaufen und bei steigenden Kursen zu verkaufen. Dahinter steht die Überlegung, mögliche Unter- oder Überbewertungen des Marktes zu nutzen, bevor sich die Kurse wieder auf ein „normales“ Niveau einpendeln. Der Gegenbegriff ist „prozyklisches Handeln“.

Die Wall Street ist eine kleine Straße in Manhattan. Wall Street ist außerdem die Kurzbezeichnung für das Finanzzentrum New Yorks und der USA. Das berühmteste Gebäude an der Wall Street ist die „New York Stock Exchange“ (NYSE), die größte Börse der Welt, auch „Big Board“ genannt. In der Wall Street befinden sich außer der NYSE zahlreiche Großbanken. Wall Street und Big Board haben weltweiten Einfluss auf die Börsentendenz.

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