Alternativen: Es gibt sie massenweise

Die aktuelle Novo-Printausgabe (Nr. 123 – I/2017) ist erschienen. Im Kapitel „Bundestagswahl“ fordern die Autoren einen politischen Aufbruch jenseits von Merkelscher „Alternativlosigkeit“, lebloser Sozialdemokratie und neurechter Vergangenheitsverklärung. Daneben enthält das Buch vier weitere Kapitel („Fake News“, „NGOs“, „Tiernutzung“ und „Populismus“) mit Beiträgen u.a. von Brendan O’Neill, Michael von Prollius und Kenan Malik.

Alternativen-Es-NovoBundestagswahl: Politischer Aufbruch gefordert (Foto: Verlag).

Die Regierenden sehen in „den Populisten“ eine ernste Bedrohung für die Demokratie. Dabei sprechen diese als Reaktion auf den technokratisch-abgehobenen Politikmainstream manche Probleme treffend an, so der britische Soziologe im Kapitel „Populismus“. Zukunftsweisende Lösungen bieten sie jedoch nicht.

Gegen „staatliche“ Wahrheiten

Auch kaum zu kontrollierende Meinungsäußerungen im Netz sind dem verunsicherten Establishment ein Dorn im Auge. Aktuell sorgt man sich vor allem um so genannte „Fake News“, die sogar Wahlentscheidungen beeinflussen sollen. Im gleichnamigen Kapitel hinterfragen unter anderem Kolja Zydatiss, Kenan Malik und Mick Hume die Fake News-Panik und sprechen sich gegen staatlich verfügte Wahrheiten aus.

Nichtstaatliche Organisationen genießen zu Unrecht einen hervorragenden Ruf. Sie gelten als wenig korrumpierbar. Dabei ist ihr Handeln oft intransparent. Zur Lösung von Problemen tragen sie nur wenig bei. Denn ihr Geschäftsmodell, so die Artikel im Kapitel „NGOs“, beruht vor allem darauf, dass (vermeintlich) Missstände fortbestehen.

Antihumanistische Vorurteile

Tiere werden zunehmend als unterdrückte Wesen inszeniert, die vor menschlichen Übergriffen geschützt werden müssen. Das Kapitel „Tiernutzung“ beleuchtet die antihumanistischen Vorurteile hinter diesem Denken. Im Schlusskapitel „Diverses“ räumt unter anderem Susan Neiman mit Vorurteilen über die Aufklärung auf und Hans-Jörg Jacobsen fragt, wie wir Gentechnik in Zeiten des Genome Editing definieren sollten.

Nachzulesen in „Novo-Printausgabe (Nr. 123-I/2017)“, 19,80 Euro, Novo-Argumente.com in Berlin.

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