Altersvorsorge: Eher nicht von Google

Private Altersvorsorge von Google, Amazon & Co: In Deutschland sehen die Menschen diese auch in Zukunft nicht als Altersvorsorge-Anbieter, aber Jüngere zeigen sich hier aufgeschlossener als Ältere. Für die Zukunft befürworten Kunden aber vor allem Lösungen, die stärker auf ihren individuellen Bedarf zugeschnitten sind.

Mehrheit: Kein Geld für Rentenbeiträge (Grafik: Canada Life).

Das ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Lebensversicherers Canada Life. Diese befragte Menschen in Deutschland, Irland, Kanada und den USA, was sie sich bei Versicherungsanbietern und -produkten im Jahr 2029 wünschen.

Bei ihrer privaten Absicherung fürs Alter offenbaren die Menschen in Deutschland aktuell noch großen Bedarf: Nur 30 % sehen sich gut aufgestellt. 12 % geben an, dass sie sich schon abgesichert haben, 18 % sparen und sehen ihre künftige Rentensituation positiv. Rund ein Drittel der deutschen Befragten würde gern mehr fürs Alter tun, kann es sich aber nicht leisten.

„Die Umfrage zeigt, dass Google & Co insbesondere in Deutschland auch künftig nicht als Altersvorsorge-Anbieter gesehen werden. Der Versicherer bleibt der Anbieter des Vertrauens. Doch auf lange Sicht werden junge Menschen die Erwartungen an Anbieter ändern“, erklärt Markus Drews, Hauptbevollmächtigter Canada Life Deutschland.

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