Börse: Ähnlich wie ein Gebrauchtwagenmarkt

Die Börse funktioniert ähnlich wie ein Gebrauchtwagen- oder Flohmarkt, heißt es in meinem Anlegerclub. Allerdings mit dem Unterschied, dass dort nicht Waren, sondern Wertpapiere gehandelt werden.

Neues aus dem Anlegerclub: Den Profis über die Schulter geschaut (Foto: Deutsche Börse AG).

Die Gemeinsamkeit mit den genannten Märkten besteht nach einer Fachinformation der Verbraucherzentrale darin, dass die Preisbildung ausschließlich nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage erfolgt: Je lebhafter die Nachfrage und je knapper das Angebot, desto höher steigen die Preise. Und je lustloser die Nachfrage, desto weniger wird im Durchschnitt beim Kauf gezahlt.

Kaufangebote der Marktteilnehmer

Gehandelt werden an den Wertpapierbörsen vorrangig Aktien und Anleihen sowie einige exotischere Wertpapiere wie Genussscheine, Wandelanleihen, Anlagezertifikate oder Derivate. Auch Anteile mancher Investmentfonds können mittlerweile an der Börse gekauft und verkauft werden.

Die Preisbildung erfolgt zunächst einmal durch die Kauf- und Verkaufsangebote der Marktteilnehmer. Die einen sind bereit, ihre Wertpapiere ab einem bestimmten Preis zu verkaufen, und die anderen greifen als Käufer zu, sobald der Preis unter eine bestimmte Grenze gesunken ist. Der Börsenkurs verkörpert stets den Preis, zu dem die meisten Kauf- und Verkaufsangebote zusammengebracht werden können.

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