Börsen-Chinesisch: Begriffe, die man kennen sollte

Value-Stil: Mein Anlegerclub weiß: Beim Value-Stil wird der Kauf von Substanzwerten und unterbewerteten Titeln bevorzugt. Wenn sich eine Börsenhausse abkühlt, sind die Kursrückgänge bei den oft überbewerteten Wachstumstiteln am größten. Hingegen verlieren Aktien von Unternehmen mit einem relativ niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnis weniger oder bleiben stabil.

Oskar H. Metzger: Neues aus meinem Anlegerclub (Foto: Privat).

Hierbei handelt es sich überdurchschnittlich häufig um Titel, deren innerer Wert höher ist als ihr Marktpreis, also der Börsenkurs, heißt es in einer Fachinformation. Um solche fundamental unterbewerteten Aktien frühzeitig zu entdecken, prüfen Analysten und Fondsmanager die Gesellschaften beispielsweise auf ihren Beteiligungsbesitz hin oder warten auf eine nahende Wende in der Ergebnisentwicklung (Turnaround).

Outperformer: Wer sein Geld in Aktien investiert, muss sich mit dem Fachchinesisch der Finanzanalysten auseinandersetzen. Die Bezeichnung Outperformer heißt eigentlich nur, dass die betreffende Aktie den gesamten Markt – beispielsweise den DAX-Index – nach Meinung der Analysten übertreffen wird. Aber das ist, wie Experten warnen, keine Garantie auf Kursgewinne. Denn wenn der DAX 20 % verliert und die betreffende Aktie nur 10 %, so bleibt sie ein Outperformer, weil sie ja günstiger als der Index abschnitt.

Offshoreplätze: Unter Offshoreplätzen versteht man Länder oder Gebiete mit einer vergleichsweise geringen steuerlichen Belastung von Kapitalanlagen, heißt es in einer Fachinformation. Diese sei meist verbunden mit günstigen Transaktionskosten.

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