Börsenchinesisch: Transaktionskosten, Edelmetallfonds und Depotbankvergütung

Transaktionskosten: Die alte Börsenweisheit „hin und her macht Taschen leer“ hat für meinen Anlegerclub auch etwas mit den Transaktionskosten zu tun. Denn bei jedem Wertpapiergeschäft fallen diese Kosten an, heißt es in einer Fachinformation. Die depotführende Bank oder die Fondsgesellschaft erheben sie beim Kauf bzw. Verkauf von Wertpapieren.

Neues aus dem Anlegerclub: Den Profis über die Schulter geschaut (Foto: Deutsche Börse AG).

Die Transaktionskosten werden häufig von Anlegern nicht einkalkuliert. Man spricht deshalb von versteckten Kosten. Diese bestimmen aber mit über die Rendite. Übersteigen die Kosten die Rendite, ist das Investment nicht rentabel. Die Höhe der Kosten kann entweder fix sein oder aber man misst sie prozentual an der Höhe des getätigten Geschäfts.

Edelmetallfonds: Ein Edelmetallfonds ist ein Investmentfonds, der in das Anlagesegment Edelmetalle investiert. Dabei werden in der Regel Wertpapiere von Emittenten erworben, die im Edelmetallsektor tätig sind. Hierzu zählen in erster Linie Minen- und Bergbauunternehmen.

Die Anlagerichtlinien können auch vorsehen, dass ein Fonds unmittelbar in Edelmetalle wie Gold, Silber oder Platin investiert, heißt es in einer Fachinformation. Aus Gründen der Praktikabilität werden die Metalle aber nicht physisch erworben, sondern über Zertifikate verbrieft. Im Rahmen der strukturierten Vermögensanlage eignen sich Edelmetallfonds als Beimischung zur Risikostreuung des Depots.

Depotbankvergütung: Um den Missbrauch von Anlegergeldern zu verhindern, müssen sämtliche Kauf- und Verkaufsaufträge der Fondsmanager an eine Geschäftsbank weitergereicht werden, bevor sie an die Börse gelangen, heißt es in einer Fachinformation. Da sämtliche Vermögenswerte zudem bei dieser Bank verwahrt bzw. deponiert werden müssen, heißt sie im Fachjargon auch Depotbank. Für ihre Dienste stellt sie dem Fonds Jahr für Jahr Kosten des durchschnittlichen Vermögens in Rechnung.

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