Corona: Wachsendes Interesse an Altersvorsorge

Das Interesse der Bevölkerung an der privaten Altersvorsorge ist durch die Corona-Pandemie gestiegen, insbesondere bei Geringverdienern und Menschen mit geringer formaler Bildung. So sagt jeder dritte Geringverdiener, das Thema hätte an Bedeutung gewonnen. Bei Befragten mit Hauptschulabschluss ist es jeder Vierte.

Helmut Hofmeier: Drohende Altersarmut macht besonders sensibel (Foto: Continentale).

Auch unabhängig von Corona ist der Bevölkerung Altersvorsorge wichtig: Insgesamt 52 % würden für sie auf Konsum wie etwa Urlaube verzichten. Nach wie vor groß ist die Angst, im Alter den gewohnten Lebensstandard nicht halten zu können. 42 % befürchten das.

Dies sind Ergebnisse der aktuellen Continentale-Studie 2020. „Die Corona-Pandemie hat ganz offenkundig noch einmal viele Menschen für das Thema Altersvorsorge sensibilisiert. Und zwar insbesondere diejenigen, die wegen ihrer geringen Einkommen besonders von Altersarmut bedroht sind“, so Helmut Hofmeier, Vorstand Leben im Continentale Versicherungsverbund.

Zum Konsumverzicht für die Altersvorsorge ist rund die Hälfte der Befragten bereit – 52 %. 46 % lehnen dies ab. Die geeignetste Form der Altersvorsorge sind für die Befragten Immobilien. 87 % machen diese Angabe, sechs Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

60 % der Befragten nennen die private Rentenversicherung, es folgen „Sparen“ und die private Pflegezusatzversicherung mit jeweils 52 %. Selbst die private Unfallversicherung wird von 50 % für geeignet gehalten.

„Wer glaubt, mit dem Sparbuch oder der privaten Unfallversicherung gegen Altersarmut vorgesorgt zu haben, der ist nicht gut informiert“, betont Hofmeier. „Denn nur eine Versicherung mit einer lebenslangen Rente sichert das Einkommen im Alter – unabhängig davon, wie alt man wird.“

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