Cost-Average-Effekt: Der Vorteil des langen Atems

Kann man jetzt noch Aktien in größerem Umfang kaufen, fragen sich die Mitglieder in meinem Anlegerclub. Diese Entscheidung kann durch eine intelligente Kauftechnik erleichtert werden.

Cost-Average-Effekt-Deutsche BörseNeues aus dem Anlegerclub: Den Profis über die Schulter geschaut (Foto: Deutsche Börse AG).

Denn: Realistischer als die einmalige Anlage eines großen Betrages in Aktien ist für die meisten Anleger eine regelmäßige monatliche Einzahlung kleinerer Beträge in einen Aktienfonds, heißt es in einer Fachinformation des Deutschen Aktieninstituts.

Rückgänge bieten Chancen

Dabei kommt der Anleger in den Genuss des so genannten Cost-Average-Effektes. Bei hohen Kursen werden in diesem Falle vergleichsweise wenig Fondsanteile gekauft, bei niedrigen Kursen dafür mehr. Hier bewahrheitet sich die alte Börsenweisheit, dass niedrige Kurse Kaufkurse sind.

Für den langfristig orientierten Anleger, der z.B. zur Ergänzung seiner Altersvorsorge regelmäßig gleichbleibende Beträge spart, bedeuten vorübergehende Rückgänge der Aktienkurse also keine Bedrohung, sondern eher die Chance zum kostengünstigen Aufbau eines Depots, sagen die Experten.

 

Die Anlagezinsen

(Anlagebetrag von 5.000 Euro – aktuell und in der Vergangenheit)

 

30. Januar 2018 FMH-

Index

%

Spanne % Vor 5

Jahren*

%

Vor 10

Jahren*

%

Tagesgeld

 

0,14 0,00-1,00 1,03 3,22
Festgeld

(12 Monate)

0,18 0,00-1,11 0,90 4,14
Sparbriefe

(5 Jahre)

0,60 0,00-2,00 1,60 3,99
Bundesanleihe

(10 Jahre)**

0,60 1,60 3,96
 

Quelle:

FMH-Finanzberatung

www.fmh.de

 

 

*Indexwerte der

FMH-Finanzberatung

 

**vom

Vortag laut

Bundesbank

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