Cost-Average-Effekt: Ein Ausweg für Unentschlossene

Soll ich oder soll ich nicht? Das fragen sich viele Mitglieder meines Anlegerclubs mit Blick auf einen eventuellen Wiedereinstieg am Aktienmarkt. Nach einem starken Anstieg oder dramatischen Börsenverlusten sucht  man nach günstigen Einstandspreisen und der Möglichkeit zu antizyklischem Handeln.

Neues aus dem Anlegerclub: Den Profis über die Schulter geschaut (Foto: Deutsche Börse AG).

Hier kann der Cost-Average-Effekt helfen. Dabei handelt es sich um die englische Bezeichnung für den so genannten Durchschnittskosteneffekt.

Ein günstiger Durchschnittskurs

Durch die Verteilung eines Investments über einen längeren Zeitraum und bei regelmäßig gleichen Beträgen erwerben Investoren beispielsweise bei niedrigen Kursen mehr Anteile als bei hohen Notierungen.

Denn wer beispielsweise monatlich 100 Euro einzahlt, bekommt bei einem Kurs von 25 Euro vier Aktien und bei einem Kurs von 50 Euro nur zwei Aktien. Daraus ergibt sich ein vergleichsweise günstiger Durchschnittspreis beim Kauf.

Anlagestil hat viele Anhänger

Zudem wird durch die Nutzung des Cost-Average-Effektes das Problem des richtigen Einstiegszeitpunkts weitgehend vermieden. Deshalb hat dieser Anlagestil viele Anhänger.

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