Darlehen: Wie sie sein sollen

Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG, freut sich über niedrige Zinsen: Davon profitieren Erstkäufer und Immobilienbesitzer bei der Anschlussfinanzierung gleichermaßen.

Umfrage: Was Immobilienkäufer wünschen (Quelle: Interhyp).

Sie können und sollten die Zinsersparnis in die Tilgung des Darlehens investieren und die historischen Niedrigzinsen langfristig festschreiben. Eine solide Beratung und der Konditionsvergleich bleiben wichtig. Der Kurswechsel der Notenbanken hat in Verbindung mit anhaltenden wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten wie Brexit und Handelskonflikt zur starken Nachfrage nach sicheren Anlagen und damit zu den extrem niedrigen Renditen und Zinsen geführt. Die Frage ist: Wie geht es weiter? Nachdem im vergangenen Jahr meist eine deutliche Mehrheit der befragten Experten zumindest mittel- bis langfristig leicht steigende Konditionen sah, erwarten jetzt auch einige eher gleichbleibende oder auch fallende Zinsen – und eine nachhaltige Trendwende scheint in weitere Ferne zu rücken.

Und aus Umfragen weiß Mohr: Bei der Auswahl des Darlehens sind für fast 70 % der Immobilienkäufer und Bauherren niedrige Zinsen im Marktvergleich wichtig. Daneben wünscht sich gut jeder Zweite lange Zinssicherheit, gute Beratung und Sondertilgungsoptionen. Selbst bei Konditionen von teilweise unter 1 % für zehnjährige Baudarlehen ist es wichtig, einen Baufinanzierungsprofi einzuschalten. Denn bei einem Zinsvergleich lassen sich oftmals noch einige Zehntel-Prozentpunkte herausholen – und das kann bei langen Laufzeiten schnell einen vierstelligen Betrag ausmachen.

Zudem finden gute Beraterinnen und Berater die wirklich passende Finanzierung: Wann soll das Darlehen abbezahlt sein? Lohnen Förderkredite? Welche monatliche Rate passt?

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