Delisting: Unangenehmer Abschied von der Börse

Engagierte Diskussion in meinem Anlegerclub: Viele Aktiengesellschaften verlassen die Börse – mal mehr, mal weniger freiwillig. „Delisting“ nennen Fachleute das. Wenn inländische Firmen von der Kursliste gestrichen werden, sind die Gründe recht unterschiedlich: Sie reichen  von der Fusion mit einem anderen Unternehmen bis zum Rausschmiss durch die Börse.

MetzgerOskar H. Metzger: Neues aus meinem Anlegerclub (Foto: Privat).

Zudem ignorieren Analysten und Fonds kleinere und mittlere Aktiengesellschaften bei ihrer Auswahl gerne. Der Aufwand sei zu hoch, heißt es. Viele Börsenflüchtlinge finden deshalb, dass sich die hohen Kosten für das Aktien-Listing nicht lohnen. Die Geschäftsberichte und die kostenintensive Betreuung der Aktionäre schlagen teuer zu Buche.

Rechtzeitig verkaufen

Aktionäre sollten deshalb, wie es in einer Fachinformation der Stiftung Warentest heißt, bei vom Ausstieg bedrohten Aktien über einen rechtzeitigen Verkauf nachdenken. Ansonsten sieht das Börsenrecht für den Fall eines totalen Börsenabschieds ein Abfindungsangebot vor.

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