Depotmischung: Der richtige Mix aus Firmen und Branchen

Manche Mitglieder in meinem Anlegerclub neigen dazu, sich vor allem zyklische Werte zuzulegen. Darunter verstehen Fachleute jene Aktien, die sich erfahrungsgemäß parallel zur Konjunktur entwickeln. Dazu gehören z.B. Aktien der Automobil-, Chemie- und Stahlindustrie sowie aus dem Maschinenbau.

Oskar H. Metzger: Neues aus meinem Anlegerclub (Karikatur: Bubec).

Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) rät Anlegern allerdings, die einseitige Ausrichtung auf diese Werte nicht zu übertreiben. Zwar spräche nichts dagegen, in Zeiten eines konjunkturellen Aufschwungs zyklische Aktien im Depot überzugewichten, wie es im Fachjargon heißt. Dabei sollte aber darauf geachtet werden, dass die Zykliker nicht ein zu großes Gewicht erhalten.

Rechtzeitig umschichten

Kurzfristig kann das zwar zu überdurchschnittlichen Kursgewinnen führen. Falls es aber nicht gelingt, zum richtigen Zeitpunkt wieder umzuschichten, besteht auch das Risiko überdurchschnittlicher Rückschläge.

Der beste Schutz vor nervenzehrenden Wertschwankungen ist eine ausgewogene Mischung von Aktien verschiedener Firmen und Branchen. Deshalb empfiehlt es sich für das DAI, auch in Zeiten eines Booms solche Aktien zu halten, deren Kurse weniger oder gar nicht vom Konjunkturzyklus abhängig sind. Dazu zählen z.B. Titel aus den Bereichen Pharmazie und aus dem Nahrungsmittelsektor.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Spam-Schutz (Damit Sie dieses Formular absenden können, lösen Sie bitte die folgende Aufgabe). *