Effektivzins: Der wirkliche Ertrag einer Anlage

Die Effektivverzinsung (französisch effectiv – wirklich, tatsächlich) zeigt meinem Anlegerclub den wirklichen Ertrag, den ein Wertpapier erbringt. Es ist die Unterscheidung zum Nominalzins.

Effektivzins-Der-Deutsche BörseNeues aus dem Anlegerclub: Den Profis über die Schulter geschaut (Foto: Deutsche Börse AG).

Von Einfluss sind bei der Effektivverzinsung Erwerbskurs, Erwerbskosten, Zinsertrag, Zinstermine, Agio oder Disagio bei der Rückzahlung, Laufzeit und Form der Tilgung.

Der Kurs ist wichtig

Wird ein Wertpapier zu einem Kurs unter 100 erworben, so liegt die effektive Verzinsung über dem Nominalzins. Dagegen ist bei einem Kaufkurs über 100 die effektive Verzinsung geringer als der Nominalzins.

Der Effektivzins ist auch von Bedeutung bei Krediten. Er drückt für den Schuldner das wirkliche Leistungsentgelt für die Zurverfügungstellung eines Kredits aus und ist zugleich Ausdruck der Rentabilität (Rendite) beim Kreditgeber.

Auch Kosten beachten

Dabei sind auch Bearbeitungsgebühren, Verwaltungskostenzuschläge und Zinsanpassungsklauseln zu beachten.

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