Ehrenamt: Wie man sich sicher engagiert

Menschen möchten zusammen singen, die Natur schützen oder ältere Nachbarn im Haushalt und Garten unterstützen – es gibt viele Gründe, sich ehrenamtlich zu engagieren oder einem Verein beizutreten. Denn gemeinsam ist man in der Regel nicht nur erfolgreicher, es macht auch mehr Freude.

Verpflichtungen: Auf die Vorstände kommt es an (Foto: Verlag).

Trotzdem klagen viele der 600.000 Vereine in Deutschland über Nachwuchssorgen und unbesetzte Vorstandsposten. Der neu aufgelegte, überarbeitete und erweiterte Ratgeber der Verbraucherzentrale „Vereinsrecht und Ehrenamt“ will Unsicherheiten überwinden, die zum Teil für die Zurückhaltung verantwortlich sind, und klärt über rechtliche Regeln auf.

Das Handbuch für alle Ehrenamtler stellt dar, wann und aus welchen Gründen es sinnvoll ist, für ein Engagement einen Verein zu gründen, was dabei zu beachten ist und welche Pflichten die Verantwortlichen, insbesondere die Vorstände, haben. Dabei geht es um Themen wie Versicherungen, Steuern, Haftung oder Datenschutz.

Aber auch für die Engagierten ohne Amt im Verein gilt es, genau hinzuschauen. Die Frage nach der steuerlichen Behandlung etwa von Ehrenamtspauschalen oder Auslagenerstattungen ist auch davon abhängig, wer der Träger ist. Als konkrete Hilfestellungen bietet der Ratgeber unter anderem Vorschläge für Satzungsformulierungen und für die Gestaltung der Einwilligung in die Datenverarbeitung an.

Nachzulesen in „Vereinsrecht und Ehrenamt“, 14,90 Euro, Bestellmöglichkeiten im Online-Shop unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder unter Telefon: 0211/3809-555.

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