Eigenkapitalrendite: Wie sich das investierte Geld verzinst

Die Eigenkapitalrendite hat für die Mitglieder in meinem Anlegerclub im Zusammenhang mit den Nullzinsen große Aktualität gewonnen. Wer sein Geld in Aktien anlegt, wird zum Miteigentümer einer Gesellschaft. Er hat damit das Recht auf einen Anteil am Gewinn des Unternehmens.

Oskar H. Metzger: Neues aus meinem Anlegerclub (Foto: Privat).

Allerdings wird meist nur ein Teil des Gewinns als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet. Aber auch nicht ausgeschüttete Gewinne kommen dem Aktionär zugute, heißt es in einer Fachinformation des Deutschen Aktieninstituts. Denn wenn eine Aktiengesellschaft mit gutem Gewinn arbeitet, so bildet sie mit dem im Unternehmen verbleibenden Teil so genannte Rücklagen. Der Wert des Unternehmens steigt damit insgesamt.

Gesunde Ertragslage beliebt

Wie gut das Unternehmen gewirtschaftet hat, zeigt die Eigenkapitalrendite. Sie gibt quasi an, zu wie viel Prozent sich das investierte Geld verzinst. Allerdings kommen dem Anleger die Zinsen nicht unmittelbar zugute. Doch bei einer hohen Eigenkapitalrendite honoriert die Börse die gesunde Ertragslage in der Regel mit steigenden Kursen.

Die Höhe der Eigenkapitalrendite findet sich im Geschäftsbericht des jeweiligen Unternehmens und wird meist auf der jährlichen Bilanzpressekonferenz mitgeteilt. Die Eigenkapitalrendite sollte aber immer im Zusammenhang mit der Eigenkapitalquote gesehen werden. Diese Quote, die sich je nach Branche erheblich unterscheiden kann, drückt das Verhältnis von eigenem Kapital und geliehenen Mitteln aus. Je niedriger die Eigenkapitalquote ausfällt, umso krisenanfälliger ist ein Unternehmen in der Regel.

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