Einbruchsicherung: Wie man Gaunern das Handwerk erschwert

Zu meinem Leidwesen dringen Einbrecher immer häufiger in ein Haus oder eine Wohnung ein. Es gibt jedoch einige Tipps, wie die eigenen vier Wände einbruchsicher aufgerüstet werden können. Ein Großteil der Haus- und Wohnungseinbrüche ist mit relativ einfachen Mitteln zu verhindern. Die Täter arbeiten nämlich unter hohem Zeitdruck.

Einbruchsicherung-Schwäbisch HallUngesicherte Fenster und Türen: Dort haben Gauner ein leichtes Spiel (Grafik: Schwäbisch Hall).

Um ungesicherte Fenster und Türen aufzubrechen, reichen den Eindringlingen oft einfache Werkzeuge wie Schraubenzieher oder Zange. Stoßen sie dagegen auf Widerstand, geben sie oft in kürzester Zeit auf.

Schwachpunkte beachten

Nachweislich scheitern über 40 % durch vorhandene Sicherungen. Einbruchschutz macht sich also bezahlt, denn Einbrecher meiden offensichtlich geschützte Häuser. Folgende Schwachpunkte sind dabei besonders zu beachten:

Im Eingangsbereich schützt eine einbruchhemmende Haustür. Ältere Türen lassen sich mit einem einbruchhemmenden Schloss mit Sicherheitsprofilzylindern, Schutzbeschlägen und zusätzlicher Zylinderabdeckung nachrüsten. Kosten: ab 750 Euro.

Schlösser für Fenster

Fenster gibt es ebenfalls mit Schlössern, die Einbrecher verzweifeln lassen. Herkömmliche Fenster lassen sich mit verschließbaren Fenstergriffen und einer abschließbaren Fenstersicherung nachrüsten. Kosten: pro Fenster etwa 150 Euro bis 200 Euro.

Rollläden sollten mit einem Sperrstift oder einem massiven Riegelbolzen gegen unbefugtes Hochschieben oder Herausziehen geschützt sein. Kosten: unter 50 Euro.

Sorgfalt bei Kellereingängen

Kellereingänge müssen mit der gleichen Sorgfalt gesichert werden wie die Haustür. Hier bieten sich neben Scharnierseitensicherungen auch massivere Maßnahmen wie Querriegelschlösser an. Kosten: 200 Euro bis 500 Euro.

Gitterrostsicherungen verhindern das Abheben der Roste von den Kellerschächten. Kosten: ca. 50 Euro pro Schacht.

Stangenschloss für Balkontüre

Terrassen- und Balkontüren erhalten mit einer Bandseitensicherung, einem Stangenschloss und einem abschließbaren Fenstergriff einen soliden Einbruchschutz. Das Einschlagen der Scheibe kann eine Einbruchschutzfolie verhindern. Kosten: ca. 500 Euro.

Gartenhäuschen auf dem Hausgrundstück können ebenfalls die Neugier von Einbrechern wecken. Darum: Nicht unverschlossen lassen, sondern mindestens mit einem massiven Vorhängeschloss sichern. Kosten: max. 30 Euro.

Auf Qualitätszeichen achten

Beim Kauf von einbruchhemmenden Produkten sollte man grundsätzlich auf Prüfsiegel und Gütezeichen achten, z.B. DIN-Normen, VdS-geprüft, ift-zertifiziert. Einbruchhemmende Türen und Fenster werden in sechs Widerstandsklassen (Resistance Class/RC) eingeteilt. RC 1 ist die niedrigste, RC 6 die höchste Schutzklasse. Für einbruchhemmende Profilzylinder und Schutzbeschläge gilt die DIN 18 251.

So wichtig wie das Produkt selbst ist auch der fachgerechte Einbau. Die Montage sollte deshalb nach meiner Meinung ein VdS-anerkannter Fachbetrieb durchführen, von dem man sich auch eine Montagebescheinigung ausstellen lassen sollte.

 

Die Hypothekenzinsen im Zeitraffer

(Effektivzins aktuell und in der Vergangenheit am gleichen Tag)

25. April 2016 5 Jahre

fest

10 Jahre

fest

15 Jahre

fest

Aktuell 1,05% 1,31% 1,74%
Vor sechs Monaten 1,22% 1,61% 2,10%
Vor einem Jahr 1,05% 1,26% 1,63%
Vor fünf Jahren 3,78% 4,24% 4,69%
Vor zehn Jahren 4,40% 4,62% 4,89%
 

Quelle: FMH-Finanzberatung (www.fmh.de)

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