Einbrüche: Was man dagegen tun kann

„Obwohl die Zahl der Einbrüche 2016 nach Angaben der polizeilichen Kriminalstatistik um fast 10 % im Vergleich zum Vorjahr auf rund 151.000 zurückgegangen ist, ist die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Einbruchs zu werden, immer noch deutlich höher als vor zehn Jahren“, warnt Thomas Opitz, Schadenspezialist der Allgemeinen Versicherung des Münchener Verein. „Daher ist der Abschluss einer Hausratversicherung notwendig, um zumindest den materiellen Schaden abzufedern“, so Opitz. „Jeder kann sein Eigenheim aber auch professionell vor Einbruch schützen.“

Einbrüche-Wie man-Münchener VereinThomas Opitz: Eigenheim professionell schützen (Foto: Unternehmen).

Bei einem Einbruch in den eigenen vier Wänden wird nicht nur die Privatsphäre verletzt, sondern auch das Sicherheitsgefühl geht verloren. Den Ergebnissen einer Forsa-Umfrage zufolge, hat jeder Dritte Angst vor Einbrechern. Fast 80 % meinen, dass das Einbruchrisiko in den letzten fünf Jahren zugenommen hat. Neben materiellen Schäden können auch schwere psychische Folgen bei den Einbruchopfern bleiben.

Um sich davor zu schützen, helfen bereits einfache Maßnahmen: Türen immer abschließen. Fenster, Balkon- und Terrassentüren nicht vergessen, denn: Gekippte Fenster sind offene Fenster. Den Schlüssel niemals draußen verstecken, bei Verlust der Schlüssel unverzüglich den Schließzylinder auswechseln. Immer auf Fremde im/am Haus oder auf dem Nachbargrundstück achten.

In der Urlaubszeit keine Hinweise auf die Abwesenheit wie beispielsweise heruntergelassene Jalousien, Ansagen auf dem Anrufbeantworter oder Posts auf Facebook geben. Tageszeitungen besser abbestellen. Im gewerblichen Bereich helfen auch Sicherheitsschließbleche, Bewegungsmelder, Videokameras, Gitter vor den Fenstern und Schutzzäune.

„Grundsätzlich ist es wichtig, eine ausreichend bemessene Versicherungssumme abzuschließen, um eine Unterversicherung zu vermeiden“, erklärt Thomas Opitz. „Da für Wertsachen Entschädigungsgrenzen gelten, ist zu überprüfen, ob diese Grenzen anzupassen sind. Wertvoller Hausrat ist zudem immer mithilfe von Fotos und Einkaufsbelegen zu dokumentieren.“

Im Schadenfall und für eine reibungslose Schadenabwicklung ist immer sofort Anzeige bei der Polizei zu erstatten, rät Opitz. Wichtig ist auch, eine Liste der entwendeten Gegenstände, die „Stehlgutliste“, bei der Polizei einzureichen. Der Versicherer ist mit einer Kopie der Stehlgutliste umgehend zu informieren.

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