Fach-Chinesisch: Outperformance, Emittenten und Technische Reaktion

Hinter dem Fach-Chinesisch der Profis verstecken sich wichtige Informationen für meinen Anlegerclub. Wer keine Fehler machen will, sollte deshalb wissen, was die drei Bezeichnungen bedeuten.

Oskar H. Metzger: Neues aus meinem Anlegerclub (Karikatur: Bubec).

Outperformance: Wie es in einer Fachinformation heißt, ist Outperformance die Überrendite gegenüber einem Vergleichsmaßstab. Outperformance entsteht also immer dann, wenn sich ein Wertpapier im betrachteten Zeitraum relativ besser als die Vergleichsgröße entwickelt. Das schließt nicht aus, dass auch ein Outperformer eine – absolut gesehen – negative Entwicklung genommen haben kann, sofern der Vergleichsmaßstab einen noch schlechteren Verlauf hatte.

Emittenten: Emittenten sind Gesellschaften oder öffentliche Körperschaften, die Aktien bzw. Rentenwerte (Anleihen) ausgeben – z.B. Unternehmen, Kreditinstitute oder Staaten. Als Daueremittenten bezeichnet man solche Schuldner, die den Kapitalmarkt laufend beanspruchen. Dies sind in erster Linie Realkreditinstitute mit der Emission von Pfandbriefen und Kommunalobligationen, aber auch staatliche Emittenten wie Bund und Länder. Einmalemittenten dagegen beanspruchen den Kapitalmarkt nur in größeren zeitlichen Abständen.

Technische Reaktion: Eine Technische Reaktion ist die Gegenbewegung einer Aktie oder eines Marktes nach einem starken Fall oder einem starken Anstieg in die entgegengesetzte Richtung. Charakteristisch für eine technische Reaktion ist, dass sie innerhalb eines gleichbleibend aufwärts oder abwärts gerichteten Trends stattfindet. Sie ist somit lediglich eine temporäre Kurskorrektur, leitet aber keine Trendwende ein.

 

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