Fahrräder: Die Teuren werden geklaut

Nach einer aktuellen Statistik der deutschen Versicherer haben Diebe im letzten Jahr rund 155.000 versicherte Räder gestohlen und einen Gesamtschaden von 110 Mio. Euro verursacht. Damit setzt sich die Tendenz der letzten Jahre fort: sinkende Diebstahlzahlen bei gleichbleibender Schadensumme.

Diebstahlsicherung: Nicht daran sparen (Foto: Signal Iduna).

Für jedes gestohlene Fahrrad zahlten Versicherer im Schnitt 720 Euro und damit so viel wie nie zuvor. Der Trend zu teuren Velos als Diebesgut ist ungebrochen: Vor zehn Jahren betrug die Entschädigung für ein gestohlenes Rad im Schnitt noch 410 Euro. Die Zahl der Diebstähle insgesamt – versicherte und nicht versicherte Räder – lag 2018 laut polizeilicher Kriminalstatistik bei rund 278.000. Etwa 5 % weniger als im Jahr zuvor.

Allerdings ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen, da viele Bestohlene den Diebstahl gar nicht erst bei der Polizei melden. Daher ist eine leistungsstarke Versicherung sinnvoll. Die Hausratversicherung leistet, wird das Fahrrad aus geschlossenen Räumen wie Keller, Garage oder Wohnungen gestohlen.

Allerdings verschwinden aber die meisten Fahrräder dann, wenn sie im Freien abgestellt sind. Angesichts dieser Realität rentiert sich eine zusätzliche Fahrradklausel. Für die Hausratversicherung der Signal Iduna beispielsweise ist der Zusatzbaustein „Fahrrad“ erhältlich. Mit diesem lässt sich der Drahtesel in der Variante „Premium“ bis zu einer Summe von 10.000 Euro absichern.

Ein Diebstahl sollte immer der Polizei gemeldet werden, denn die Anzeige ist Voraussetzung für die Versicherungsleistung.

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