Fitness-Trend: „Hula Hoop” nicht ohne Unfall-Police

Körperliche Bewegung ist immer gut, zumal viele von uns durch lange Zeit im Homeoffice arg eingerostet sind. Der neueste Fitnesstrend ist derzeit der Hula-Hoop-Reifen. Doch so neu ist er gar nicht, sondern vielmehr ein mächtiges Revival.

Corona-Pfunde: Der Neustart des berühmten Reifens soll beim Abnehmen helfen (Foto: Signal Iduna).

Die Ringe sind zumeist aus Kunststoff, seltener aus Holz oder anderen Naturmaterialien. Um die Taille gelegt, in Rotation versetzt und mit geschicktem Hüftschwung in Bewegung gehalten, sollen sie Fett verbrennen helfen und sind gut für Rücken und Rumpfmuskulatur. Untersuchungen legen nahe, dass regelmäßiges „Hullern“, so der „In-Begriff“ für Hula-Hoop-Fitness, nicht nur Rücken- und Nackenschmerzen bekämpfen und vorbeugen kann. Wer regelmäßig aktiv ist, wird dies wohl auch auf der Waage merken.

Doch um den Hula-Hoop-Reifen richtig kreisen zu lassen, sind Koordination und etwas Übung gefordert. Erste Hula-Hoop-Schulen helfen dabei, den richtigen Schwung zu erlernen. Reifen als Spielzeug für Kinder oder auch als Trainingsgeräte sind seit der Antike und weltweit bekannt. Doch der eigentliche Hula-Hoop-Reifen stammt aus Kalifornien, inspiriert durch australische Gymnastikreifen aus Bambus. Anfang 1958 löste der Plastikreifen eine wahre Hysterie bei Kindern und Jugendlichen aus. Innerhalb weniger Monate waren über 25 Mio. Hula Hoops verkauft. Der große Boom flaute allerdings schon bald wieder ab: Ende 1958 war der Rausch vorbei.

Als Fitness-Gerät ist der Hula-Hoop-Reifen seit geraumer Zeit wieder am Start. Anfänger sollten beim Kauf darauf achten, nicht zu kleine und leichte Reifen zu wählen. Als optimal gilt Experten zufolge ein Gewicht zwischen 800 Gramm und ungefähr 1,2 Kilogramm bei einem Durchmesser von rund 110 Zentimetern. Faustregel: Aufgestellt sollte der Reifen bis zum Bauchnabel reichen. Zwar ist das Hula-Hoop-Training generell für alle Altersgruppen geeignet. Doch wer chronische Erkrankungen, Knie-, Hüft- oder Rückenprobleme hat, sollte vorher seinen Arzt konsultieren.

Es ist darüber hinaus generell ratsam, für Freizeitaktivitäten eine private Unfallversicherung zu besitzen, erinnert die Signal Iduna. Sie erweitert den Schutzschirm durch den gesetzlichen Unfallschutz auf den privaten Bereich und schließt Deckungslücken.

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