Flop: Wenn eine Aktie enttäuscht

Manchmal kaufen Mitglieder in meinem Anlegerclub  eine scheinbar vielversprechende Aktie, doch die erhofften Kursgewinne bleiben aus. Während ringsum alle Werte kräftig zulegen, hinkt gerade dieser Titel hinterher oder gerät sogar ins Minus.

Neues aus dem Anlegerclub: Den Profis über die Schulter geschaut (Foto: Deutsche Börse AG).

Bei günstigen Unternehmensdaten oder einer überdurchschnittlich hohen Dividendenrendite kann es auch trotz einer unzureichenden Kursentwicklung sinnvoll sein, den Titel zu behalten. Falls sich der Kauf aber als regelrechter Flop erweist, ist es oft besser, sich den Fehler rechtzeitig einzugestehen und sich möglichst schnell wieder von der Aktie zu trennen.

Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) empfiehlt Anlegern deshalb, eine schlechte Kursentwicklung nicht unter allen Umständen auszusitzen. Vielmehr sei es manchmal ratsam, das eingesetzte Geld in Werte solcher Unternehmen umzuschichten, die auf Grund ihrer Produkte oder Dienstleistungen eine vielversprechendere Gewinnentwicklung vor sich haben.

Immer wenn sich ein Aktienkurs von der allgemeinen Marktentwicklung abkoppelt und längerfristig fällt, ist Vorsicht geboten. Die Kursentwicklung signalisiert dann, dass ein Unternehmen mit Problemen zu kämpfen hat.

In vielen Fällen gelingt es der Geschäftsführung zwar, die Weichen neu zu stellen und das Unternehmen wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Doch wie schnell dies passiert, ist oft ungewiss. Der Anleger muss also unter Umständen damit rechnen, dass der Kurs weiter fällt oder lange Zeit auf der Stelle verharrt.

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