Fondserträge: Meist automatische Wiederanlage

Der Anleger soll in meinem Anlegerclub mit den in einem Investmentfonds enthaltenen Papieren gute Erträge bei möglichst hoher Sicherheit erzielen. Diese Erträge werden von der Fondsgesellschaft meist einmal jährlich in Form einer Ausschüttung an die Anleger weitergegeben.

Oskar H. Metzger: Neues aus meinem Anlegerclub (Karikatur: Bubec).

Diese Ausschüttung wird am so genannten „Ex-Tag“ dem Fondsvermögen entnommen und bewirkt vorübergehend einen niedrigeren Fondspreis. Bei thesaurierenden Fonds werden die Erträge dagegen nicht ausgeschüttet, sondern sofort wieder in den Fonds investiert, heißt es in einer Fachinformation. Der dadurch erzielte Zinseszinseffekt beschleunigt das Wachstum des Fondsvermögens überproportional.

Oft kein Ausgabeaufschlag

Meistens findet jedoch auch bei ausschüttenden Fonds eine automatische Wiederanlage der Ausschüttungen statt, sofern es sich um ein Investmentkonto direkt bei einer Investmentgesellschaft handelt. Dies ist sinnvoll und hat den zusätzlichen Vorteil, dass in der Regel kein Ausgabeaufschlag auf den Erwerb der entsprechenden Anteile erhoben wird.

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