Fondsnachteile: Nicht blauäugig sein

Der in meinem Anlegerclub häufig anzutreffende Eindruck, Investmentfonds seien für Laien genau richtig, stimmt so nicht, heißt es in einer Fachinformation des Sparkassenverbandes über die Nachteile dieser Anlage. Ohne Fachwissen bzw. sehr gute Beratung könnten Fonds nämlich erhebliche Verluste bringen.

Neues aus dem Anlegerclub: Den Profis über die Schulter geschaut (Foto: Deutsche Börse AG).

Fonds sind im Prinzip nicht für kurzfristige Anlagedauer geeignet. Die Kosten sind immer noch wenig transparent und insgesamt höher als auf den ersten Eindruck von den Gesellschaften zugegeben.

Markttiming ist schwierig

Ausweg: Prospekt genau lesen und sich die Kosten vollständig vom Berater auflisten lassen.

Der richtige Einstiegszeitpunkt ist für Einmalanlagen nicht leicht zu bestimmen, denn Markttiming ist wie immer bei Geldanlagen schwierig bis unmöglich. Einige Fonds schwanken sehr stark in ihrer Wertentwicklung und herbe Verluste sind nicht auszuschließen.

Markt genau beobachten

Da die Depotbank häufig zum selben Konzern wie der Fonds gehört, sind Interessenkonflikte insbesondere bei der Gebührenpolitik nicht auszuschließen. Banken könnten in Versuchung geraten, schwer platzierbare „schlechte“ Wertpapiere aus dem Eigenbestand in „ihre“ Fonds zu drücken.

Dies würde die Performance der Fonds herunterziehen. Ausweg: Genaue Marktbeobachtung und gegebenenfalls Wechsel des Fonds.

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