Fondssparplan: Guter Weg zur Riesterförderung

In der aktuellen Debatte rund um Altersarmut und Rente kommt Riester schlecht weg. Tatsächlich tummeln sich am Markt nach wie vor zu teure Produkte. Eine neue Analyse des gemeinnützigen Verbrauchermagazins Finanztip zeigt jedoch: Wer den richtigen Vertrag ausfindig macht, kann von der staatlich geförderten Vorsorge deutlich profitieren.

Fondssparplan-Guter-FinanztipHat neue Rezepte für Riestersparer: Manuel Kayl (Foto: Finanztip).

Insbesondere lohnen Sparpläne mit Aktienfonds für Riestersparer, die noch mehr als 20 Jahre Zeit bis zur Rente haben. Dabei kommt es auf die richtige Balance zwischen Renditechancen und Kosten an.

Der Riesterfondssparplan ist beliebt: Immerhin jeder fünfte Riestersparer hat Ende 2015 mit Aktien gespart. Die Zahl der Anbieter hat sich über die Jahre auf drei Platzhirsche konsolidiert. Aktuell bieten noch die Fondshäuser DWS, Union Investment und Deka jeweils verschiedene Varianten von Riesterfondssparplänen an. Daneben spielt noch die Hamburger Sutor Bank mit, die im vergangenen Jahr über den Vermittler Fairr den ersten Fondssparplan auf den Markt brachte, der Beiträge in kostengünstige Indexfonds (ETFs) anlegt.

„Die Unterschiede, sowohl in der Anlagestrategie als auch bei den Kosten sind enorm“, weiß Manuel Kayl, Geldanlage-Experte bei Finanztip. Das Spektrum reicht von teuren, renditeschwachen bis hin zu günstigen und renditestärkeren Fondssparplänen. Riestersparer sollten daher ganz genau darauf achten, welchen Vertrag sie abschließen. „Kosten und Renditeaussichten müssen im richtigen Verhältnis stehen“, sagt Kayl.

„Im Ergebnis heben sich Fairr-Riester und die DWS Toprente ohne Ausgabeaufschläge vom restlichen Feld ab. Gute Alternativen sind die Uniprofirente 4P und die Deka-Bonusrente“, sagt Experte Kayl. Fairr erzielt dabei die beste Gesamtnote, dicht gefolgt von der rabattierten Variante der DWS Toprente. Beide Fondssparpläne sind bei mittleren Renditechancen günstig. Für Sparer, für die besonders das Renditeargument zählt, kommt die Uniprofirente 4P infrage, die so lang wie möglich in Aktien investiert bleibt.

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