Fondssparplan: Langfristanlage mit täglicher Verkaufsmöglichkeit

Fondssparpläne schaffen  zur Freude meines Anlegerclubs den Spagat, an dem viele andere Anlageformen scheitern: Mit regelmäßigen Einzahlungen kann der Sparer ein rentables Vermögen aufbauen und bleibt dennoch jederzeit flexibel, heißt es in einer Fachinformation. Dabei wählt der Anleger – passend zu seinem individuellen Chance-/Risiko-Profil – einen oder mehrere Investmentfonds aus.

Neues aus dem Anlegerclub: Den Profis über die Schulter geschaut (Foto: Deutsche Börse AG).

Mit regelmäßigen Sparbeiträgen in gleichbleibender Höhe profitiert der Anleger vom so genannten Cost-Average-Effekt: Bei niedrigen Fondspreisen erhält er vergleichsweise mehr Fondsanteile. Steigen die Kurse, bekommt er entsprechend weniger Anteile.

Er kauft also gegen den allgemeinen Markttrend und erwirbt so seine Wertpapiere rein rechnerisch zu einem Durchschnittskurs, der in der Regel günstiger ist als der durchschnittliche Preis beim Kauf einer gleichbleibenden Anzahl Fondsanteile.

Automatische Wiederanlage

Gleichzeitig profitiert der Fondssparer vom Zinseszinseffekt. Werden die Ausschüttungen automatisch wiederangelegt, wächst das Vermögen beispielsweise bei einer monatlichen Anlage von 25 Euro, einem Anlagehorizont von fünf Jahren und einer angenommenen durchschnittlichen Rendite von 5 % pro Jahr auf rund 1.669 Euro. Ein fiktiver Ausgabeaufschlag von 2 % wurde berücksichtigt.

Außerdem kann der Fondssparer jederzeit über sein Guthaben verfügen. Denn seine Fondsanteile kann er in der Regel börsentäglich zum aktuellen Anteilpreis zurückgeben. Zudem kann die Sparrate jederzeit geändert oder bei Bedarf ausgesetzt werden. Aber auch Einmalzahlungen sind möglich.

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