Fondsvermögensverwaltung: Der einfache Entscheidungsweg

Ein Thema kursiert derzeit in meinem Anlegerclub. Denn unter dem Stichwort Fondsvermögensverwaltung bieten Kapitalanlagegesellschaften Anlegern eine auf ihre Wünsche abgestimmte Aufteilung ihres Vermögens auf Investmentfonds. Der Anleger überlässt der Fondsgesellschaft in diesem Fall sein gesamtes Depot zur Verwaltung, entscheidet sich also nicht selbst für einen oder mehrere Fonds.

Depotstruktur wird vorgegeben

In der Regel gibt er dem Vermögensverwalter lediglich seine gewünschte Depotstruktur vor, also die Aufteilung seines Vermögens auf die verschiedenen Fondskategorien. Der Vermögensverwalter ist dann frei, in welche Einzelfonds er das Vermögen investiert.

Er muss dabei den Überblick behalten, eine gute Fondsauswahl treffen und das richtige Timing beweisen. Solcherlei Anlagekonzepte sind recht aufwendig konzipiert und individuell auf den Anleger zugeschnitten. Neben einem hohen Zeitaufwand erfordern sie umfangreiches Fachwissen.

Hohe Anlagebeträge erforderlich

Oftmals arbeiten die Kapitalanlagegesellschaften zusätzlich noch mit weiteren Verwaltern zusammen, etwa an renommierten Finanzplätzen wie Luxemburg oder der Schweiz. Das Management eines Depots lassen sich die Fondsgesellschaften mit einem Honorar abgelten.

Zielgruppe ist ein vermögender Anlegerkreis, der die dafür erforderlichen hohen Mindestanlagebeträge aufbringen kann. Da können die Mitglieder in meinem Anlegerclub leider nicht mithalten.

 

Die Anlagezinsen

(Anlagebetrag von 5.000 Euro – aktuell und in der Vergangenheit)

 

15. November 2016 FMH-

Index

%

Spanne % Vor 5

Jahren*

%

Vor 10

Jahren*

%

Tagesgeld

 

0,19 0,00-1,10 1,80 2,16
Festgeld

(12 Monate)

0,23 0,00-1,35 1,89 3,17
Sparbriefe

(5 Jahre)

0,60 0,00-2,70 2,74 3,52
Bundesanleihe

(10 Jahre)**

0,30 1,72 3,73
 

Quelle:

FMH-Finanzberatung

www.fmh.de

 

 

*Indexwerte der

FMH-Finanzberatung

 

**vom

Vortag laut

Bundesbank

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