Fondsvermögensverwaltung: Wenn Profis das Geld anlegen

Unter dem Stichwort Fondsvermögensverwaltung bieten Kapitalanlagegesellschaften den Mitgliedern in meinem Anlegerclub eine auf ihre Wünsche abgestimmte Aufteilung ihres Vermögens auf Investmentfonds an.

Oskar H. Metzger: Neues aus meinem Anlegerclub (Karikatur: Bubec).

Der Anleger überlässt der Fondsgesellschaft in diesem Fall, wie es in einer Fachinformation heißt, sein gesamtes Depot zur Verwaltung. Er entscheidet sich also nicht selbst für einen oder mehrere Fonds.

Gewünschte Depotstruktur

In der Regel gibt er dem Vermögensverwalter lediglich seine gewünschte Depotstruktur vor. Dabei handelt es sich um die Aufteilung des Vermögens auf die verschiedenen Fondskategorien.

Der Vermögensverwalter ist dann frei bei der Entscheidung, in welche Einzelfonds er das Vermögen investiert. Er muss dabei jedoch den Überblick behalten, eine gute Fondsauswahl treffen und das richtige Timing beweisen.

Aufwendige Konzeptzion

Solcherlei Anlagekonzepte sind recht aufwendig konzipiert und individuell auf den Anleger zugeschnitten. Neben einem hohen Zeitaufwand erfordern sie umfangreiches Fachwissen.

Oftmals arbeiten die Kapitalanlagegesellschaften zusätzlich noch mit weiteren Verwaltern zusammen. Die sitzen etwa an renommierten Finanzplätzen wie Luxemburg oder der Schweiz.

Das Management eines Depots lassen sich die Fondsgesellschaften mit einem Honorar abgelten. Ihre Zielgruppe ist ein vermögender Anlegerkreis, der die dafür erforderlichen hohen Mindestanlagebeträge aufbringen kann.

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