Fundamentalanalyse: Eine TÜV-Prüfung für Aktien

Die fundamentale Analyse stellt für meinen Anlegerclub bei der Aktienanlage in etwa das dar, was die TÜV-Prüfung für ein Auto ist. Sie ist ein Test auf Herz und Nieren, heißt es in einer Fachinformation der Stiftung Warentest.

Neues aus dem Anlegerclub: Den Profis über die Schulter geschaut (Foto: Deutsche Börse AG).

Zunächst wird eine Reihe von grundsätzlichen Fragen geklärt: Welche Produkte stellt das Unternehmen her oder welche Dienstleistungen bietet es an? Welche Marktstellung hat das Unternehmen? Wie ist seine aktuelle wirtschaftliche Situation?

Eine Art Steckbrief

Diese Fragen dienen dazu, eine Art Steckbrief zu erstellen, anhand dessen sich das Unternehmen einordnen lässt. Das ist keine Sache, die nur Experten vorbehalten ist. Die meisten benötigten Daten und Informationen finden sich in allgemein zugänglichen Medien.

Dabei gilt der Grundsatz, dass Anleger in etwa verstehen sollten, mit welchen Produkten oder Dienstleistungen ein Unternehmen sein Geld verdient, damit dessen Aktie für ein Investment infrage kommt.

Kauflisten für Marktführer

Wie beim Check von Neuemissionen sammeln diejenigen Gesellschaften zusätzliche Pluspunkte, die zu den Marktführern in einer bestimmten Branche zählen und über einen gut eingeführten Markennamen verfügen. Beispiele dafür sind McDonald’s, Microsoft und BASF.

Das alleine reicht natürlich noch nicht aus, damit eine Aktie auf der Kaufliste landet. Auch die allgemeine Entwicklung der jeweiligen Branche und ihre Geschäftsaussichten spielen dabei eine Rolle. Auf diese Weise lassen sich erste Eckpunkte abstecken.

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