Girokontowechsel: Wie man Gebühren zurückbekommt

Rund ums Girokonto wird zurzeit an der Gebührenschraube gedreht. Da werden für bislang kostenlose Konten fortan Kontoführungsgebühren verlangt. Andere Geldinstitute setzen den monatlichen Mindesteingang hoch. „Das kann Anlass sein, nach einer kostengünstigeren Bankverbindung zu suchen“, so die Verbraucherzentrale NRW.

Girokontowechsel-BankenverbandSparertraum: Viele Euro bei den Kontogebühren sparen und erfolgreich in Aktien anlegen (Foto: Bankenverband).

Wer das bisher wegen des Aufwands etwa beim Ändern von Daueraufträgen scheute oder Ärger und Mahnungen fürchtete, weil nicht alle Zahlungsempfänger wie Stromversorger, Versicherungen oder Telekommunikationsanbieter über die neue Kontoverbindung informiert wurden, kann seit 18. September mit Wechselhilfe durch seine alte und neue Bank rechnen.

Das Zahlungskontengesetz schreibt vor, dass Geldinstitute beim Kontowechsel unterstützen müssen. „Das neue Institut der Wahl kann ermächtigt werden, alle Daten bei der alten Bank zu erfragen, die für die Benachrichtigung der Zahlungspartner und Umstellung auf die neue Kontoverbindung notwendig sind“, erklären die Verbraucherschützer das neue Formular zur Kontowechselhilfe. Binnen zwei Geschäftstagen müssen dann bei der alten Bank alle relevanten Informationen angefordert werden.

Eine Infografik kann helfen

Aber Achtung: „Pflicht wird dann, was einige Banken bisher schon als Kontowechsel- oder Umzugsservice angeboten haben. Doch bevor die neue Wechselhilfe genutzt wird, sollten Bankkunden nach den möglichen Kosten für die Unterstützung fragen“, rät die Verbraucherzentrale NRW.

Wann Kontoführungsgebühren zurückkommen, zeigt eine informative Infografik. Hier erfährt man, warum sich ein Kontowechsel lohnen kann. Erfasst sind dabei die Kontoführungsgebühren europaweit.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

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