Gold: Bei den Ruheständlern beliebt

Mehr als doppelt so häufig wie im Bundesdurchschnitt besitzen Ruheständler in Schleswig-Holstein Goldmünzen oder -barren zur Alterssicherung. Während im nördlichsten Bundesland mehr als jeder achte Rentner oder Pensionär Goldbestände hat, ist dies bundesweit bei nur rund jedem 17. Ruheständler der Fall. Dabei zeigt sich insgesamt ein deutliches Nord-Süd-Gefälle zwischen den Bundesländern.

Gold-Bei den-AXARentner setzen aufs Edelmetall: Liebhaber im Norden und Süden (Grafik: AXA).

So ist der Besitz von Goldmünzen und -barren zur Alterssicherung in Bremen und Hamburg ebenfalls überdurchschnittlich stark ausgeprägt. Nur die Ruheständler in Bayern und im Saarland können hier mithalten.

Wie sind die Zukunftspläne?

Schlusslichter im bundesweiten Vergleich sind die Rentner und Pensionäre in Thüringen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Hier beträgt die Goldbesitz-Quote nur 3 %. Das geht aus einer Sonderauswertung zum neuen AXA Deutschland-Report hervor, der repräsentativ in allen 16 Bundesländern die Einstellungen und Verhaltensweisen von Ruheständlern und Berufstätigen erfasst.

Gefragt nach ihren Plänen, künftig in Gold zur Alterssicherung zu investieren, finden sich die Ruheständler in Bremen, Hamburg und im Saarland an der Spitze im Bundesländervergleich. Auf den Rängen dahinter folgen dann aber Länder, in denen bislang der Goldbesitz unter Rentnern und Pensionären eher unterdurchschnittlich ausgeprägt ist. Es sind Sachsen, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz.

Die rote Laterne

Die rote Laterne beim geplanten Goldkauf zur Alterssicherung tragen die Rentner in Berlin, Hessen und NRW. Hier plant nur einer von 100 eine Investition in das gelbe Edelmetall.

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