Haftpflicht-Police: Für Hunde eine Grundausstattung

Der Haustiermarkt boomt seit Beginn der Corona-Krise – rund 1 Mio. Haustiere sind 2020 laut Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. neu in deutsche Haushalte eingezogen. Damit leben rund 35 Mio. Katzen, Hunde und Kleintiere sowie Ziervögel in Deutschland. Das heißt: In fast jedem zweiten Haushalt lebt mindestens ein Tier. In einer YouGov-Umfrage wollten die DEVK Versicherungen jetzt wissen, für welches Haustier die Deutschen mehr schwärmen: für Hund oder Katze.

Deutsche: 43 % hätten lieber einen Hund als eine Katze (Grafik: DEVK).

Fast die Hälfte der Befragten würde einen Hund bevorzugen (43 %), wenn sie sich zwischen einem Hund und einer Katze entscheiden müssten. 32 % sind sich da ganz sicher, 11 % tendieren eher zu einem Hund. Oft gibt es jedoch zu viele Gründe, die gegen eine Haltung sprechen: Lange Arbeitszeiten, wenig oder zu städtisch gelegener Wohnraum sowie hohe Haltungskosten etwa für Futter, Tierarzt, Steuer und Versicherung.

Zahme Haustiere wie Katzen oder Kaninchen sind in der Regel in der privaten Haftpflichtversicherung automatisch mitversichert. Hunde sind davon ausgenommen. Für deren Halter gibt es stattdessen eine separate Tierhalterhaftpflicht. Vorgeschrieben ist sie in vielen Bundesländern manchmal generell, teilweise auch nur für gefährlich eingeschätzte Hunde.

Empfehlenswert ist sie laut dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) aber für alle Hundehalter: „Die Haftpflichtversicherung gehört zur Grundausstattung für jeden Hund. Damit sichern sich Herrchen und Frauchen mit einem überschaubaren Betrag gegen vielfältige Risiken und Schäden ab, die der Hund verursachen kann“, so Leif Kopernik, Hauptgeschäftsführer des VDH.

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