Hauptversammlung: Die Stunde der Aktionäre

Auf der Hauptversammlung hat, wie mein Anlegerclub weiß,  jeder Aktionär ein Auskunftsrecht und somit die Möglichkeit, Fragen an die Unternehmensleitung zu stellen. Dabei spielt es keine Rolle, wie viele Aktien er besitzt, heißt es in einer Fachinformation der Stiftung Warentest. Schon ein einziger Anteil genügt.

Neues aus dem Anlegerclub: Den Profis über die Schulter geschaut (Foto: Deutsche Börse AG).

Damit diese Aussprache nicht in eine endlose Debatte ausartet, kann der Versammlungsleiter die Redezeit jedes Aktionärs jedoch beschränken. Die Verwaltung muss alle Fragen ausführlich und nach bestem Wissen beantworten.

Vorstände werden mitteilsamer

Wenn es dem Unternehmen Nachteile bringt, kann sich der Vorstand allerdings auf ein Auskunftsverweigerungsrecht berufen. Beispielsweise wenn es um steuerliche Fragen geht.

Die Vorstände sind aber in der Regel im Gegensatz zu früheren Jahren bemüht, die geforderten Informationen zu liefern. Denn sie müssen sich internationalen Maßstäben anpassen. Und dort ist Offenheit gegenüber den Anteilseignern oberstes Gebot.

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