Haushaltsunfälle: Küche ist ein gefährlicher Ort

Die Küche ist der gefährlichste Ort im Haus. Jedes Jahr verletzten sich weit mehr als 200.000 Deutsche – überwiegend Erwachsene – bei der Zubereitung von Mahlzeiten, zum Teil schwer. Um finanzielle Folgeschäden von Haushalts- und Freizeitunfällen abzuwenden, sollte man eine Unfallversicherung haben.

Rezept: Kochbuch und Versicherung müssen stimmen (Foto: Signal Iduna).

Allesschneider, Gemüsehobel und sonstige messerscharfe Küchenhelfer haben es bei der Essenszubereitung in sich. Immerhin passieren mehr als die Hälfte der Küchenunfälle beim Hantieren mit scharfen oder spitzen Gegenstände. Deutlich unterschätzt wird allerdings die Verletzungsgefahr durch stumpfe Messer und Scheren. Hier neigt man dazu, mit besonders großem Druck zu agieren, was auch das Risiko abzurutschen deutlich erhöht.

Mangelnde Konzentration

Die Hauptursachen für die meisten Haushaltsunfälle sind jedoch Unachtsamkeit und mangelnde Konzentration. Damit es gar nicht erst zu Unfällen kommt, empfehlen Experten, im Haushalt die gleichen Verhaltensregeln zu beherzigen wie in Betrieben. Das heißt beispielsweise: Bevor man elektrische Geräte in Gang setzt, muss die Bedienungsanleitung genauestens gelesen werden. Und vor dem Reinigen der Klingen bitte den Stecker ziehen.

Geduld und Umsicht sind darüber hinaus die wichtigsten Eigenschaften, über die insbesondere der Hobbykoch verfügen sollte. Wer hektisch wird, wird unachtsam. Daher am besten das Rezept vorher lieber einmal mehr studieren und sich gut vorbereitet ausreichend Zeit zum Kochen nehmen. Das macht nicht nur mehr Spaß, sondern verringert auch die Unfallgefahr enorm.

Verletzungen in der Freizeit

Bei den Ursachen für Verletzungen in der Freizeit rangieren Stürze und Sportunfälle nach wie vor ganz vorne. Nicht selten haben sie so schwerwiegende Folgen, dass die Betroffenen auch finanzielle Probleme bekommen. Die Signal Iduna rät daher zu einer privaten Unfallversicherung, um den gesetzlichen Unfallschutz zu ergänzen. Die Berufsgenossenschaft leistet nämlich nur bei Arbeits- und Wegeunfällen, während der private Versicherungsschutz auch in der Freizeit greift.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Spam-Schutz (Damit Sie dieses Formular absenden können, lösen Sie bitte die folgende Aufgabe). *