Hausschäden: Die Lehren des Winters

Was Winterfans freut, macht Hausbesitzern zu schaffen: jede Menge Schnee auf dem Dach. Auch Starkregen oder Sturm können für die eigenen vier Wände ungemütlich werden.

Problemzonen: Was man im Auge haben sollte (Grafik: Bausparkasse Schwäbisch Hall/Oxa/Shutterstock.com 03/2019).

Bis zu 2,5 Tonnen kann feuchter und vereister Altschnee wiegen, wenn er 20 Zentimeter dick auf einer Dachfläche von 20 Quadratmetern liegt. Das bringt manches Dach zum Einsturz. „Viele Wohngebäudeversicherungen kommen nicht dafür auf, wenn eine große Schneelast Dach, Wintergarten oder Garagendach beschädigt“, weiß Ralf Oberländer von der Bausparkasse Schwäbisch Hall.

„Gegen solche Schäden schützt eine spezielle Elementarschadenversicherung.“ Die Versicherung zahlt allerdings nur, wenn beim Bau oder Umbau Materialien und Techniken eingesetzt wurden, die der so genannten Schneelastzone in der Wohnregion entsprechen.

Neben der Dachfläche ist bei großen Regenmengen in kurzer Zeit besonders der Keller anfällig für das Eindringen von Wasser. Bestandsbauten können leicht nachgerüstet werden: durch den Einbau druckwasserdichter Kellerfenster. Lichtschächte und Kellereingänge lassen sich durch Überdachungen und Aufkantungen vor Regen schützen.

Heftige Stürme kennen Hausbesitzer auch in Deutschland schon. Antennen, Satellitenschüsseln und Solaranlagen sind besonders sturmanfällig. Robuste Führungsschienen und andere Vorrichtungen sichern diese Dachaufbauten.

Ebenfalls anfällig ist die Dachhaut – also Deckung und Abdichtung. Besonders, wenn Hagel und Starkregen den Sturm begleiten, drohen Schäden. Dachziegel und -steine sollten daher mit einer Sturmverklammerung geschützt werden.

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