Image: Aus der Bloggerwerkstatt

Mit multimedialen Angeboten versuchen die Zeitungen nach den Beobachtungen in meinem privaten Bloggerclub, ihr verstaubtes Image aufzupolieren. Denn die Anzeigenkunden fallen weg oder wandern in andere Medien wie das Fernsehen und das Internet ab. Die Zeitungen leiden nicht nur unter sinkender Nutzung, sondern auch an Überalterung.

metzger-bubecOskar H. Metzger: Neues aus meinem Bloggerclub (Karikatur: Bubec).

Zu den Stärken der Zeitungen zählt der Anspruch auf sachliche Information und kritische Berichterstattung. Doch auch hier liegen sie hinter dem Fernsehen. Durch Internetpräsenz versuchen die Zeitungen deshalb, ihr Image zu verbessern. Doch hier stoßen sie auf die wachsende Konkurrenz der Blogger.

Zusätzlicher Materialbedarf

Der aktuelle Trend geht zum crossmedialen bzw. multimedialen Arbeiten. Bei diesem Trend spielt für die Zeitungen die Verzahnung von Print und Online eine große Rolle. Vor allem bei Online besteht zusätzlicher Materialbedarf, weshalb auch gerne auf Blogs und Twitter zurückgegriffen wird.

Unter Multimedia versteht man die Verwendung von mehreren Medien zur Verbreitung von Informationen. Der Begriff steht für den integrierten Einsatz von Sprache, Text, Illustration und Bewegtbild.

Bei Verbraucherschützern andocken

Blogger müssen nicht nur ständig neue technische und handwerkliche Fertigkeiten lernen, sondern vor allem umdenken. Sie sollten sich ständig fragen, welche Inhalte sich auch fürs Internet eignen und wie sie aufbereitet werden müssen.

Im Kampf um Clicks lassen sich die Blogger viel Neues einfallen. Sie beobachten mit Interesse, dass die Verbraucherzentralen die Munition für brisante Recherchen und Veröffentlichungen liefern. Deshalb wollen die Blogger hier teilhaben und lassen sich auf die Verteilerlisten setzen.

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