Indexzugehörigkeit: Etwas für pfiffige Anleger

Wichtig in meinem Anlegerclub: Aktienindizes werden von Anlegern mittlerweile als wichtige Vergleichsmaßstäbe, aber auch als Handelsgegenstand für Indexzertifikate, Indexfonds, ETFs oder ähnliche Instrumente genutzt, heißt es in einer Fachinformation der Börse Frankfurt. Umgekehrt ist für die an der Börse gehandelten Unternehmen die Zugehörigkeit zu einem aussagekräftigen Index ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

MetzgerOskar H. Metzger: Neues aus meinem Anlegerclub (Foto: Privat).

Das bedeutet aber auch, dass diejenige Aktie, die auf Grund festgelegter Kriterien den Index verlassen muss, in der Gunst der Anleger verliert. Ganz konkret werden in einem solchen Fall z.B. Indexfonds, die in ihrem Portfolio genau den Index nachbilden, diesen Wert verkaufen.

Gewinn für Neueinsteiger

Umgekehrt gewinnt der Neueinsteiger in den Index in der Gunst der Anleger. Nicht nur, weil beispielsweise besagte Index-Nachbilder die Aktie kaufen müssen, sondern weil mit der Zugehörigkeit in einem Index auch die Publizität für das Unternehmen einen Sprung nach oben macht und die Aktie damit stärker im Blickpunkt der Anleger steht.

Da erscheint es nur logisch, wenn pfiffige Anleger diesen Kursfaktor Indexveränderung, also das Herausnehmen eines Wertes oder das Hinzukommen einer anderen Aktie, in ihre Anlageüberlegungen einzubauen versuchen. In dem erwarteten Aufrücker wird eventuell eine kleine Position aufgebaut, da hier später mit Zukäufen auf breiter Front gerechnet wird.

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