Jugendsport: Die Unfallpolice ist wichtig

Sport macht Spaß und fördert nicht nur die körperliche Entwicklung, sondern auch die soziale Kompetenz. Daher möchten viele Eltern ihren Nachwuchs so früh wie möglich in einem Sportverein anmelden.

Begeisterung: Kinder lieben Akrobatik und Fußball (Foto: Ergo Group).

Doch nicht jede Sportart eignet sich für jedes Kind. Neben den körperlichen Voraussetzungen und der Persönlichkeit spielt auch das Alter eine große Rolle.

Bewegung ist das A und O für einen gesunden Lebensstil. Umso wichtiger ist es, bei Kindern von klein auf die Begeisterung für körperliche Aktivität zu wecken. Dafür ist nicht zwingend ein Sportverein notwendig: Auch Fangenspielen auf einer Wiese oder Radfahren trainieren Ausdauer.

Ein Verein oder Sportkurse bieten aber zusätzlich die Möglichkeit, zusammen mit anderen Kindern verschiedene Sportarten auszuprobieren und stärken die soziale Kompetenz. Außerdem sorgt der feste Termin unabhängig vom Wetter für regelmäßige Bewegung der Kinder – und kann den engen Zeitplan berufstätiger Eltern entlasten.

Auf der Suche nach einem passenden Angebot haben Eltern und Kinder die Qual der Wahl: Eine Ballsportart oder doch eher Turnen? Einzel- oder Mannschaftssport? „Die Entscheidung für eine Sportart sollte sich an den Vorlieben des Kindes und am individuellen Entwicklungsstand orientieren“, so die Empfehlung eines DKV Experten.

Wer sich beim Vereinssport verletzt, ist in der Regel über die so genannte Sportversicherung des Vereins abgesichert. Dabei handelt es sich um eine Gruppenversicherung, die der jeweilige Landessportbund für alle Mitgliedsvereine abgeschlossen hat und die gleich mehrere Versicherungsarten umfasst. Neben einer Unfall- und einer Haftpflichtversicherung ist oft auch eine Rechtsschutzversicherung Bestandteil dieses Pakets.

„Allerdings ist dieser Versicherungsschutz nur als Grundversorgung gedacht“, erläutert eine Ergo-Expertin. Eltern, deren Kinder im Sportverein aktiv sind, sollten sich daher nach den Versicherungssummen erkundigen, um zu entscheiden, ob sie für den eigenen Absicherungsbedarf ausreichen. Meist sind die Versicherungssummen relativ gering und zahlreiche Risiken ausgeschlossen. Eine private Unfallversicherung kann dann die Deckungslücke schließen.

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