Kapitalanlagebetrug: Nicht am Telefon überreden lassen

Mein Anlegerclub weiß: Nach der Statistik des Bundeskriminalamts (BKA) ist Kapitalanlagebetrug weit verbreitet. Experten befürchten, dass die Zahl der Kapitalanleger, die sich zu riskanten und dubiosen Anlagegeschäften verleiten lassen, nicht abnehmen wird. Denn das derzeit niedrige Zinsniveau lässt Anleger leicht auf übertriebene Renditeversprechen von Kapitalanlagebetrügern hereinfallen.

Neues aus dem Anlegerclub: Den Profis über die Schulter geschaut (Foto: Deutsche Börse AG).

Die Täter nutzen zur Geschäftsanbahnung inzwischen z.B. nicht nur ungebetene Anrufe, sondern vermehrt auch das Internet. Die Telefon- oder E-Mailaktionen gehen oftmals von Räumlichkeiten aus, die häufig gewechselt werden und bevorzugt in Ländern liegen, in denen die Ermittlungsarbeit schwer fällt. Um so wichtiger ist es, dass die Anleger als potenzielle Opfer die wichtigsten Warnzeichen für unseriöse Anlageangebote kennen.

Risiko steigt mit der Rendite

Das Deutsche Aktieninstitut warnt insbesondere davor, sich am Telefon oder per E-Mail zum möglichst schnellen Abschluss von Kapitalanlagegeschäften überreden zu lassen. Verdächtig sind auch hohe Renditeversprechen.

Auch ohne direkte betrügerische Absicht bedeutet höhere Rendite fast immer höheres Risiko. Also Finger weg, wenn bei „einmaligen Gelegenheiten“ das schnelle sichere Geld versprochen wird.

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