Katastrophe: Nur knapp entkommen

Corona hat die Welt in den Lockdown gezwungen. Doch Deutschland ist in den ersten Monaten vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen. Angesichts der aktuellen Entwicklungen stehen wir aber erneut vor vielen Fragen, denen die Spiegel-Redakteure Christoph Hickmann, Martin Knobbe und Veit Medick nachgehen: Ihr Buch ist eine Bestandsaufnahme der ersten Krise.

Krisentreffen: Exakt rekonstruiert (Foto: Verlag).

Darin begeben sich die Autor*innen auf die Suche nach Antworten auf viele bislang offene Fragen: Wie viel war tatsächlich politische Geschicklichkeit, wie viel pures Glück? Was wurde hinter den Kulissen diskutiert, welche Wendepunkte gab es? Welche langfristigen Folgen wird die Pandemie für unser Land haben? Und vor allem: Was können wir aus den vergangenen Monaten für die gegenwärtige Lage und die Zukunft lernen?

Die Autoren haben mit zahlreichen wichtigen Akteuren über ihre Entscheidungen und Motive gesprochen. Sie haben viele Krisentreffen und Besprechungen hinter verschlossenen Türen und in abgesicherten Schaltkonferenzen rekonstruiert, interne Protokolle und Papiere ausgewertet und so ein dichtes Bild des politischen Krisenmanagements in den entscheidenden ersten Monaten der Pandemie geschaffen.

Die Journalisten geben einen Blick hinter die Kulissen und berichten von jenen dramatischen Momenten, die in den letzten Monaten über Leben und Tod, Wohlstand und Existenznot entschieden haben. Und sie fragen, wie gut unser Land für das gerüstet ist, was uns jetzt bevorsteht. Denn der Ausgang der Pandemie ist immer noch nicht absehbar.

Nachzulesen in „Lockdown – Wie Deutschland in der Corona-Krise knapp der Katastrophe entkam“, Christoph Hickmann, Martin Knobbe, Veit Medick, 22,00 Euro, Deutsche Verlags-Anstalt in München.

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