Konservativ: Die neue Marktlücke

Durch diese Aussage bin ich aufmerksam geworden: „Sag mir, wo die Linken sind?“, klagte dieser Tage ein Schweizer Journalist. Denn in den wichtigen Jobs im Journalismus gebe es in der Alpenrepublik nur noch Bürgerliche und keine Linken mehr. Das hält der Autor für keine erfreuliche Entwicklung. Denn Journalismus sei immer noch ein Kampfsport. Und der mache nur Sinn, wenn argumentativ die Fäuste fliegen würden.

Konservativ-TichyRoland Tichy: Vertritt konservative Ansichten (Foto: www.rolandtichy.de.)

In der Bundesrepublik hat sich Stefan Aust als Chefredakteur der Welt am Sonntag zum neuen konservativen Politik-Erklärer geoutet. Der ehemalige Spiegel-Chef positionierte sich in Talkshows als Mann fürs Konservative.

Stefan Aust als Hardliner

Aust könnte damit in eine Marktlücke im hiesigen Medien-Meinungszirkus stoßen. Im Ton ist Aust zwar verbindlich, aber in der Sache Hardliner.

Austs Auftritte dürften vielen gefallen, die sich von den so genannten Mainstreammedien enttäuscht fühlen. Denn politische Medien mit konservativer Ausrichtung sind hierzulande Mangelware.

Roland Tichy als Ausnahme

Wenn heute einer im Fernsehen konservative Ansichten vertritt, sei das am ehesten noch der frühere WirtschaftsWoche-Chefredakteur Roland Tichy mit seinem Blog-Projekt „Tichys Einblick“, analysiert Meedia. Dass nun Aust hinzukommt, macht mir Hoffnung. Denn ich finde es gut, wenn in den Medien die ganze Palette der Meinungen abgebildet wird.

Dieser Beitrag wurde unter Verbraucher abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Spam-Schutz (Damit Sie dieses Formular absenden können, lösen Sie bitte die folgende Aufgabe). *

Beitrag verschicken Beitrag verschicken Beitrag drucken Beitrag drucken