Kurzzeit-Vermietung: Kluge Anlage für Eigentümer

Für ein Projekt im Job eine Zeitlang an einem anderen Ort arbeiten? Oder erst einmal ausprobieren, wie es sich am neuen Arbeitsort lebt, bevor man endgültig umzieht? Arbeitnehmer sind längst flexibel, wenn es um wechselnde Einsatzorte geht. Kommt ein kompletter Umzug nicht oder nicht sofort infrage, ist Pendeln angesagt. Von der modernen Arbeitswelt können Haus- und Wohnungsbesitzer profitieren, denn mit der Flexibilität steigt auch die Nachfrage nach möblierten Wohnungen, sagt Schwäbisch Hall-Expertin Carolin Großhauser.

Kurzzeit-Vermietung-Bausp.Schw.HallDie Ausstattung muss passen: Dann findet sich schnell ein Interessent (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall).

Möblierte Wohnungen sind für Geschäftsleute und Unternehmen besonders attraktiv. Sie sind günstiger, persönlicher und oft auch komfortabler als die Unterbringung im Hotel. Eigentümer wiederum erzielen durch solche Angebote höhere Mieten. Darum lohnt es sich für sie, über einen Umbau nachzudenken, wenn die Kinder ausziehen oder sich aus anderen Gründen eine Verkleinerung anbietet. Hausbesitzer können einzelne Räume vermieten oder auf eine Einliegerwohnung setzen. Auch der Kauf einer Stadtwohnung als Geldanlage zahlt sich aus. Die Einkünfte aus der Vermietung sind für die Eigentümer eine gute Basis für eigene Bau- und Renovierungsprojekte.

Wie lang ein Mietverhältnis dauert, entscheiden Eigentümer selbst – egal, ob es sich um Tage, Wochen oder mehrere Monate handelt. Vorausgesetzt, diese Form der Vermietung ist zulässig: „Wer eine neue Wohnung eigens zum Zweck der Vermietung anschafft, sollte unbedingt darauf achten, dass nichts gegen diese Nutzung spricht“, rät Carolin Großhauser.

Grundsätzlich sind wechselnde Mieter Teil der wohnungseigentumsrechtlich zulässigen Wohnnutzung – sofern die Gemeinschaftsordnung oder die Teilungserklärung das nicht verbieten und die Wohnungseigentümer keine andere Regelung getroffen haben. Zwar bevorzugen viele Nachbarn dauerhafte Mietverhältnisse, einen Anspruch auf konstante Bewohner haben sie aber nicht.

Als Geldanlage kann sich auch eine renovierungsbedürftige Wohnung lohnen. Die Modernisierung und die Einrichtung können die Investoren steuerlich absetzen. Zusätzlich lassen sich weitere Kosten geltend machen, die rund um die Vermietung entstehen, beispielsweise die Reinigung nach dem Auszug eines Mieters. Die Einnahmen aus einem Mietverhältnis müssen in jedem Fall versteuert werden. Besonders wichtig für eine erfolgreiche Vermietung auf Zeit ist die Ausstattung. Wer nur kurze Zeit in einer Wohnung lebt, möchte kein Geld in die Einrichtung investieren und sich trotzdem wie zu Hause fühlen.

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