Langfinger: Wichtige Tipps zum Einbruchschutz

Jeder fünfte Deutsche musste im vergangenen Jahr erleben, dass bei ihm selbst oder in der Nachbarschaft eingebrochen wurde. Dies zeigt die bevölkerungsrepräsentative Interhyp-Wohntraumstudie.

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Nachfolgend gibt das Unternehmen wichtige Tipps, die nicht nur das Sicherheitsgefühl erhöhen:

Laut Polizeistatistik lag die Zahl der Einbruchsversuche im vergangenen Kalenderjahr fast 10 % über dem Vorjahresniveau. Insbesondere in Großstädten ohne enge nachbarschaftliche Bindungen seien Wohnungseinbrüche ein Problem. Dabei geht aus der Wohntraumstudie ebenfalls hervor, dass knapp neun von zehn Befragten der Meinung sind, dass eine aufmerksame Nachbarschaft die beste Prävention sei.

  1. Verhindern ist besser als Alarm schlagen

Die besten Vorkehrungen sind solche, die Einbrecher gar nicht erst in Haus oder Wohnung eindringen lassen. Mechanischer Schutz bleibt laut Polizei erste Wahl: Bauherren sollten einbruchshemmende Türen und Fenster verwenden. Die Ausstattung von Bestandsimmobilien kann in vielen Fällen nachgerüstet werden.

  1. Nebeneingänge bedenken

Sicher ist ein Haus nur, wenn alle Zugänge geschützt sind – auch Nebeneingänge und Kellertüren. Diese Wege ins Gebäudeinnere werden gern von Einbrechern genutzt, da sie oft vor den Blicken wachsamer Nachbarn verborgen sind. Massive Schubriegel, Vorlagestangen oder Querriegelschlösser sind nach Angaben der Polizei meist eine gute Wahl.

  1. Alarmanlagen sind sinnvolle Ergänzung

Bewegungsmelder und Alarmanlagen ergänzen die mechanischen Schutzmaßnahmen. Sie verhindern zwar den Einbruch nicht, erhöhen aber die Wahrscheinlichkeit, dass der Täter entdeckt und gestört wird. Video-Gegensprechanlagen mindern das Risiko von Raubüberfällen.

  1. Zuschüsse nutzen

Die Um- und Aufrüstung kostet Geld, doch der Verlust des Sicherheitsgefühls nach Einbrüchen ist damit kaum aufzuwiegen. Um die Prävention nicht an den Kosten scheitern zu lassen, gibt es verschiedene Förderungsmöglichkeiten. Bei Umbaumaßnahmen zwischen 2.000 Euro und 15.000 Euro Auftragsvolumen beteiligt sich die KfW-Förderbank mit einem Zuschuss von 10 % der Gesamtsumme. Für größere Umbauvorhaben bis zu 50.000 Euro Volumen gibt es ebenfalls von der KfW zinsgünstige Förderkredite.

 

Die Hypothekenzinsen im Zeitraffer

(Effektivzins aktuell und in der Vergangenheit am gleichen Tag)

 

21. August 2017 5 Jahre

fest

10 Jahre

fest

15 Jahre

fest

Aktuell 1,11% 1,41% 1,92%
Vor sechs Monaten 1,06% 1,38% 1,85%
Vor einem Jahr 0,92% 1,07% 1,52%
Vor fünf Jahren 2,09% 2,63% 3,11%
Vor zehn Jahren 5,04% 5,10% 5,28%
 

Quelle: FMH-Finanzberatung (www.fmh.de)

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