Leistbarkeit: Oft hilft eine Erbschaft

Trotz seit Jahren anhaltender Niedrigzinsen wird es für die Menschen immer schwerer, in privates Wohneigentum zu investieren. Ohne Erbschaft, Schenkung oder Privatkredit hätten viele heutige Eigentümer den Sprung in die eigenen vier Wände nicht geschafft. Das zeigt eine von Statista im Auftrag der Interhyp Gruppe in Deutschland und Österreich durchgeführte Erhebung unter insgesamt 3.353 Immobilienbesitzern.

Immobilienerwerb: Wo die Geldquellen liegen (Grafik: Interhyp).

„Der Wohneigentumserwerb zählt zu den größten Wünschen. Gleichzeitig wird der Weg dahin als immer schwieriger empfunden. Besonders jungen Menschen fällt der Aufbau von Immobilienwerten ohne private Unterstützung schwer“, sagt Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe, die mit einem in 2020 vermittelten Finanzierungsvolumen von 28,8 Mrd. Euro Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen ist.

Insgesamt spielt die finanzielle Unterstützung von Familie und Freunden eine wichtige Rolle beim Immobilienerwerb: Fast ein Drittel der Befragten gibt an, diese Unterstützungsquelle genutzt zu haben (29 %). Besonders die Erben sagen, dass sie ohne das Erbe gar nicht hätten kaufen können (36 %). Gut ein Viertel der Beschenkten (25 %) und Privat-Kreditnehmer (23 %) wäre ohne diese private finanzielle Unterstützung nicht zum Wohn-Eigentümer geworden. Knapp ein Drittel der familiär Unterstützten hätte rückblickend betrachtet ohne finanzielle Zuwendungen den Zeitpunkt des Erwerbs verschoben (26 %).

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