Mischfonds: Vermögensverwaltung für kleine Sparer

Es ist ein Vorurteil, dass Sparer kein Vermögensmanagement bekommen können, wenn sie nicht wenigstens einen Millionenbetrag anlegen. Tatsächlich können Anleger auch mit einem geringen Budget eine professionelle Vermögensverwaltung innerhalb eines Fonds erhalten.

Kleinbeträge: Fondsmanager sorgen für breite Streuung (Foto: Deutsche Börse AG).

Ab 25 Euro monatlichen Einzahlungsbeträgen bei Sparplänen kann dieses über Mischfonds erfolgen, deren Portfolios durch Fondsmanager professionell betreut werden. Um Verluste möglichst gering zu halten, streuen diese zur Risikominderung ihre Anlage sehr breit, statt alles auf eine Karte zu setzen.

Mit Hilfe von Mischfonds müssen Anleger nicht immer auf die sich häufig ändernde Marktsituation mit einer Umschichtung des Portfolios reagieren. Deren Fondsmanager mischen renditestarke Anlagen wie Aktien mit schwankungsärmeren Anlageklassen wie Anleihen oder Immobilien und managen dadurch aktiv das Risiko. Die Risiken werden auf unterschiedliche Anlageklassen verteilt. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass sich ein Sparplan auf Fonds, die gleichzeitig in Aktien und Anleihen investieren, lohnen kann:

Sparer, die in den zurückliegenden 20 Jahren beispielsweise monatlich 100 Euro in einen Mischfonds investiert haben, zahlten insgesamt 24.000 Euro ein. Ein durchschnittlicher Sparplan brachte ihnen per Ende September 2019 rund 33.410 Euro ein. Das entspricht einem Wertzuwachs von im Mittel 3,2 % pro Jahr.

Mischfonds wirken wie eine Vermögensverwaltung für Sparer mit kleineren Anlagebeträgen. Anlageberater und Vermögensverwalter können helfen, zusammen mit dem Anleger finanzielle Ziele und Möglichkeiten zu bestimmen und ein Anlagekonzept mit Fonds zu entwickeln, das zu seinem Risikoprofil passt.

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