Musterbriefe: Von Banken viel Geld zurückgefordert

Zu meiner Freude ging das gemeinnützige Online-Verbrauchermagazin Finanztip am 1. Oktober 2014 mit Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen in Berlin an den Start. Mit monatlich 2 Mio. Besuchern ist es heute eine der führenden Webseiten für Verbraucherfinanzen in Deutschland. „Wir bewegen etwas. Wir machen Verbraucher zur Macht!“, sagt der mehrfach preisgekrönte Wirtschaftsjournalist Tenhagen.

Musterbriefe-UDIManchmal ist es ein Rennen gegen die Zeit: Bei Geldrückforderungen muss man oft Fristen einhalten (Foto: UDI).

„Mit unseren Tipps zum Wechseln kann jeder sparen: 20 Euro im Monat bei der Krankenversicherung, 30 Euro für Handy und Festnetz, 10 Euro beim Girokonto und 10 Euro beim Strom – allein das macht 70 Euro im Monat, die man für etwas Schöneres ausgeben kann“, erklärt Tenhagen. „Von den hohen Kosten für Versicherungen, Kredite und Altersvorsorge ganz zu schweigen.“

Wichtige BGH-Urteile

Ein besonders wichtiges Thema waren für Finanztip die BGH-Urteile zu den Kreditgebühren. Der Musterbrief, mit dem Verbraucher die Gebühren von ihrer Bank zurückfordern konnten, wurde mehr als 3 Mio. Mal heruntergeladen.

„Viele Nutzer haben daraufhin ihr Geld erstattet bekommen und uns davon berichtet“, sagt Chefredakteur Tenhagen. In der Finanztip-Community gibt es rund 15.000 Beiträge zum Thema.

Besonders stark waren auf Finanztip.de außerdem die Themen Baufinanzierung, Indexfonds, Riester- und Kfz-Versicherung. Zudem haben über 150.000 Nutzer im Jahr 2015 den Finanztip-Ratgeber besucht, der den Rückweg aus der privaten Krankenversicherung in die gesetzliche Krankenkasse thematisiert.

Eine enorme Resonanz

„Die enorme Resonanz zeigt uns, dass wir mit unserem gemeinnützigen Online-Verbrauchermagazin auf dem richtigen Weg sind. Denn alleine kann man bei den komplexen Finanzfragen heute gar nicht mehr durchblicken.“ In etwa ein bis zwei Jahren soll Finanztip kostendeckend arbeiten – mit Hilfe so genannter Affiliate-Links. Dabei analysiert das Expertenteam von Finanztip unabhängig die besten Lösungen und Anbieter für die Leser.

Erst wenn ein Ratgeber fertiggestellt ist, prüft eine separate Abteilung, ob die empfohlenen Firmen bereit sind, einen Link zu vergüten. Wenn ja, wird dieser transparent mit einem Sternchen gekennzeichnet, was nach meiner Einschätzung eine verbraucherfreundliche Lösung ist.

Dieser Beitrag wurde unter Sparen abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Spam-Schutz (Damit Sie dieses Formular absenden können, lösen Sie bitte die folgende Aufgabe). *

Beitrag verschicken Beitrag verschicken Beitrag drucken Beitrag drucken